Bundesliga: Schumacher: Besser aufgestellt als 2012

Für Vizepräsident Toni Schumacher würde der 1. FC Köln bei einem Abstieg aus der Bundesliga nicht wie bei seinem bislang letzten Sturz in die Zweitklassigkeit 2012 ins Bodenlose fallen.

Für Vizepräsident Toni Schumacher würde der 1. FC Köln bei einem Abstieg aus der Bundesliga nicht wie bei seinem bislang letzten Sturz in die Zweitklassigkeit 2012 ins Bodenlose fallen.

"Damals war der Klub verschuldet und stand nicht weit entfernt vom Aus. Heute ist es komplett anders. Jetzt stimmt fast alles, leider fehlt aber das Entscheidende: sportlicher Erfolg. Wir sind trotzdem handlungsfähig, die Spieler stehen unter Vertrag", sagte der 63-Jährige im kicker-Interview.

Schumacher bestätigte, dass man sich beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht mit allen Szenarien beschäftige: "Die Tatsache, dass ich nicht über die 2. Liga rede, heißt doch nicht, dass wir nicht vorbereitet wären. Wir planen immer zweigleisig, wir müssen nicht zaubern, um diese Situation zu überstehen."

Der frühere Nationaltorwart kann sich in der Winterpause Neuzugänge vorstellen, wenn es Sinn macht. Entscheidend dafür, so Schumacher, sei "die Frage, wie viele Punkte noch dazukommen bis zur Pause. Davon hängt auch in den Gesprächen im Winter viel ab. Man muss spüren, dass man noch mal an die Nichtabstiegsplätze rankommen kann."

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