Bundesliga: Schmadtke: "Bewertungen ein Stück weit willkürlich"

Manager Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln hat den Videobeweis hart kritisiert. "Es entsteht mittlerweile der Eindruck, dass Bewertungen ein Stück weit willkürlich getroffen werden", sagte der 53-Jährige dem Portal Sportbuzzer: "Die Eingriffe geschehen auf so unterschiedliche Weise, dass sie nicht mehr nachvollziehbar sind."

Manager Jörg Schmadtke vom 1. FC Kölnhat den Videobeweis hart kritisiert. "Es entsteht mittlerweile der Eindruck, dass Bewertungen ein Stück weit willkürlich getroffen werden", sagte der 53-Jährige dem Portal Sportbuzzer: "Die Eingriffe geschehen auf so unterschiedliche Weise, dass sie nicht mehr nachvollziehbar sind."

Die Kölner haderten in den vergangenen zwei Spielen mit Fehlentscheidungen. Trotzdem vertrete Schmadtke grundsätzlich die Meinung, dass der Videobeweis dazu dienen könnte, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. "Die Umsetzung ist bisher aber einfach nicht gut", sagte der frühere Torhüter.

Beim 0:1 der Kölner gegen Eintracht Frankfurt am Mittwoch war dem Siegtreffer von Sébastien Haller per Foulelfmeter (22.) eine von insgesamt drei ziemlich klaren Fehlentscheidungen vorausgegangen, auch die Eintracht wurde dabei einmal benachteiligt.

Zuvor hatte beim 0:5 bei Borussia Dortmund am Sonntag der Mann am Bildschirm aus Sicht des FC zu Unrecht Einfluss genommen, der Klub plante zunächst einen Protest, verzichtete dann aber doch.

Mit null Punkten, nur einem erzielten Tor und 13 Gegentreffern aus fünf Ligaspielen ist Köln Tabellenletzter. Am Sonntag geht es zum starken Aufsteiger Hannover 96.

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