Bundesliga: Schiedsrichter-Streit: Vorwürfe gegen Fandel und Krug haltlos

Die Mobbing-Vorwürfe sowie der Verdacht der Manipulation gegen die früheren Schiedsrichter-Bosse Hellmut Krug und Herbert Fandel haben sich nicht erhärtet. Zu diesem Schluss kam der vom DFB beauftragte Rechtsanwalt Carsten Thiel von Herff. Das berichtet die Bild -Zeitung. Festgestellt worden sei aber eine "kritikwürdige unmoderne Mitarbeiterführung".

Die Mobbing-Vorwürfe sowie der Verdacht der Manipulation gegen die früheren Schiedsrichter-Bosse Hellmut Krug und Herbert Fandel haben sich nicht erhärtet. Zu diesem Schluss kam der vom DFB beauftragte Rechtsanwalt Carsten Thiel von Herff. Das berichtet die Bild-Zeitung. Festgestellt worden sei aber eine "kritikwürdige unmoderne Mitarbeiterführung".

Der "Schiedsrichter-Streit" hatte den Verband über Monate beschäftigt. Der Unparteiische Manuel Gräfe hatte Fandel und Krug öffentlich systematisches Mobbing, Vetternwirtschaft und einen schlechten Führungsstil vorgeworfen.

Im Zuge der Diskussion musste die DFB-Ethikkommission eingeschaltet werden. Krug verlor seinen Posten als Leiter des Videobeweis-Projektes, Fandel besucht seitdem keine Lehrgänge der Elite-Schiedsrichter mehr. Gräfe darf sich öffentlich nicht mehr äußern.

Im Trainingslager der Referees im Januar auf Mallorca haben zwei Sportpsychologen in einem mehrtägigen Workshop mit den Schiedsrichtern "die ganzen Geschichten der Hinrunde aufgearbeitet", berichtete DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. Parallel lief die Untersuchung des Rechtsanwalts.

Laut Bild sollen mit Krug, Fandel und Gräfe weitere Gespräche geführt werden.

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