Bundesliga: Schalke sauer: "Das ist überhaupt kein Elfmeter"

Der FC Schalke 04 hadert nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München mit der Entstehung des 0:1. Der Videoassistent hatte auf Handspiel Naldo und Elfmeter für den FC Bayern entschieden.

Der FC Schalke 04 hadert nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München mit der Entstehung des 0:1. Der Videoassistent hatte auf Handspiel Naldo und Elfmeter für den FC Bayern entschieden.

"Das war die entscheidende Szene, das ist überhaupt kein Elfmeter", schimpfte Sportvorstand Christian Heidel direkt nach der Partie bei Sky. Heidel führte dabei den Umstand ins Feld, dass der Ball von Naldos Körper abgeprallt und erst dann an die über den Kopf gestreckten Hände geflogen sei.

Eine ähnliche Szene hatte Schalke am 2. Spieltag in Hannover erlebt, als ein Handspiel des 96-Spielers Sane nicht geahndet wurde. Hellmut Krug, Projektleiter Videobeweis, habe genau diese Szene bei der Managertagung als Beispiel für ein unabsichtliches Handspiel gezeigt, also kein Elfmeter.

Fährmann: "Das ist zum Kotzen!"

Ebenso argumentierten Ralf Fährmann und Leon Goretzka, die vor der Saison von den Schiedsrichtern ebenfalls auf die Auslegung der Handspielregel vorbereitet wurden. "Die Entstehung des 0:1 hat uns das Bein gebrochen", sagte Fährmann. "Wir sind keine Robben und können mit den Händen am Körper reinrutschen. Das ist zum Kotzen!"

Auf die Frage, ob er sich durch die Entscheidung des Videoassistenten benachteiligt fühle, sagte Fährmann: "Ja, total." Dem Schiedsrichter auf dem Platz könne man aber keinen Vorwurf machen.

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