Bundesliga: Salihamidzic beschwichtigt im Fall Müller

FC Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic versucht, im Fall Thomas Müller zu beruhigen. Der Offensivspieler erhält derzeit nicht das Vertrauen von Trainer Carlo Ancelotti.

FC Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic versucht, im Fall Thomas Müller zu beruhigen. Der Offensivspieler erhält derzeit nicht das Vertrauen von Trainer Carlo Ancelotti.

"Es sind ca. 55 Spiele pro Saison. Der Trainer hat viele Optionen für die Offensive", sagte Salihamidzic am Samstag gegenüber Sky. Der FCB-Sportdirektor fügt an: "Jeder wird auf seine Spiele kommen."

Gegen den SV Werder Bremen saß Müller auf der Bank. Dies hatte taktische Gründe, erklärte Ancelotti im Anschluss. Thiago spielte, was laut der Bild auch für einen Großteil der Mannschaft nicht nachvollziehbar war. Der Fall Müller bietet dementsprechend Konfliktpotenzial.

Neuer steht Müller bei

Der 27-jährige Spieler hatte im Anschluss an die Partie unterschwellige Kritik geäußert: "Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will. Aber meine sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt." Zustimmung erhielt er wenig später von Manuel Neuer.

Der Torhüter kehrte gegen Bremen zurück und stellte fest: "Ich denke, dass er zuletzt gut gespielt hat. Auch als er reingekommen ist, hat er Leben und Tempo reingebracht. [...] Thomas ist gut drauf und wird meiner Meinung nach in den nächsten Wochen wieder von Anfang an auflaufen."

Allerdings wusste Neuer auch: "Aber wir haben sehr gute Fußballer. Das entscheidet immer der Trainer." Eben jener Trainer entschied schon in der letzten Saison oftmals gegen Müller. Letztlich absolvierte der Bayer 3.004 Minuten, im Jahr zuvor waren es rund 3.800.

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