Bundesliga: Rummenigge: "War klar, dass FFP kein scharfes Schwert ist"

Karl-Heinz Rummenigge fordert einen neuen Versuch die Finanzentwicklung im Fußball durch entsprechende Gesetze einzudämmen. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern und Vorsitzender der European Club Association zieht neben FIFA, UEFA, ECA und die Spielervertretung FIFPro auch die Politik in Brüssel zur Verantwortung.

Karl-Heinz Rummenigge fordert einen neuen Versuch die Finanzentwicklung im Fußball durch entsprechende Gesetze einzudämmen. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern und Vorsitzender der European Club Association zieht neben FIFA, UEFA, ECA und die Spielervertretung FIFPro auch die Politik in Brüssel zur Verantwortung.

"Es war von Anfang an klar, dass Financial Fair Play zwar kein Schwert aus Holz, aber auch kein scharfes Schwert ist", sagte der 61-Jährige im Gespräch mit dem kicker.

Deshalb sei eine gesetzliche Regelung unabdingbar, um juristische Grauzonen zu eliminieren.

"Ich war mit dem damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini mehrmals in Brüssel. Platini wollte dem Fußball eine eigene Kultur ermöglichen und Themen wie Salary Cap nach amerikanischem Sportvorbild einführen, es wurde aber immer wieder untersagt. Das war ein Fehler, den die europäische Politik damals gemacht hat", erläuterte Rummenigge.

Mittlerweile hätten sich die Gesinnungen im Europäischen Parlament verändert. Bei einer gemeinsamen Initiative würde Brüssel zustimmen, meint Rummenigge.

Rummenigge: "Fußball muss seine Wurzeln wahren"

Durch etwaige, surreal wirkende Transfersummen dieses Sommers habe sich der Fußball von der Rationalität entfernt. Deshalb sei es wichtig, dass sich der Klub-Fußball seiner Verantwortung stelle. "Der Fußball muss seine Wurzeln erhalten. Dazu müssen alle, auch die Klubs, einen Beitrag leisten", betonte der Bayern-Boss.

Mit Aleksander Ceferin sieht Rummenigge immerhin einen geeigneten UEFA-Präsidenten, der bereit sei, "Financial Fair Play seriös und fair im Sinne der Statuten einzufordern".

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