Bundesliga: Robben: "Bayern fühlte sich wie ein Rückschritt an"

Arjen Robben ist beim FC Bayern München nicht mehr wegzudenken. Der Niederländer sah den deutschen Rekordmeister nach Stationen beim FC Chelsea und Real Madrid aber als Rückschritt.

Arjen Robben ist beim FC Bayern München nicht mehr wegzudenken. Der Niederländer sah den deutschen Rekordmeister nach Stationen beim FC Chelsea und Real Madrid aber als Rückschritt.

Im Interview mit der spanischen Homepage der UEFA sprach Robben über seine Karriereschritte. In London und Madrid verpasste er den Titel in der Königsklasse und entschloss sich 2009 nach einer "schwierigen Zeit" in Madrid zum Wechsel nach Deutschland.

"Es hat sich in diesem Moment wie ein Rückschritt angefühlt. Bayern hatte in den Jahren zuvor international keinen Erfolg und mein Ziel war es eigentlich, auf dem bestmöglichen Niveau zu spielen. Das hätte den Sieg in der Champions League bedeutet", sagt Robben.

Mittlerweile ist der 33-Jährige fester Bestandteil des Teams. Er blickt gerne zurück: "Es war eine schwere Entscheidung. Real Madrid war eine der größten Mannschaften der Welt, es gab keine Möglichkeit zur Rückkehr. [...] Es ist gut gegangen. Mein Wunsch war es, mit Louis van Gaal zu arbeiten. Das war die beste Zeit meiner Karriere."

Titelgewinn im Finale von 2013

2010 und 2012 zog Robben mit den Bayerns in Finale der Champions League ein, beide Male verlor sein Team: "Das war schmerzhaft. Das ist nicht die Form, wie man in die Geschichtsbücher eingehen will." Im Wembley Stadium 2013 gelang Robben schließlich das entscheidende Tor zum Titelgewinn gegen Borussia Dortmund.

Er erinnert sich: "In diesem Moment denkt man alles, an die Emotionen, dass man sein Ziel als Spieler und als Mannschaft erfüllt hat, dass man das bestmögliche Niveau erreicht hat, dass man die Champions League gewonnen hat. Das war mein Traum als Spieler."

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