Bundesliga: Reschke: Kritik an Video-Schiris unverschämt

Die Art und Weise, wie der Videobeweis in der Bundesliga angewendet wird, sorgt immer wieder für heftige Diskussionen. Nun hat sich Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke schützend vor die Schiedsrichter gestellt.

Die Art und Weise, wie der Videobeweis in der Bundesliga angewendet wird, sorgt immer wieder für heftige Diskussionen. Nun hat sich Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke schützend vor die Schiedsrichter gestellt.

"Man muss sich einmal in die Situation der Video-Schiedsrichter versetzen. Sie müssen in wenigen Sekunden entscheiden und werden dann in einer Art und Weise kritisiert, die ich als unverschämt empfinde", sagte Reschke der SportBild.

Dabei kann auch der VfB ein Lied von strittigen Entscheidungen rund um den Videobeweis singen. Die Schwaben machten bei den Niederlagen auf Schalke und in Frankfurt negative Erfahrungen, gegen Köln und zuletzt Freiburg profitierten sie.

Reschke bewertet Korrektur "sehr positiv"

"Von uns wurde nach zehn Spieltagen noch nicht eine Entscheidung öffentlich angeprangert", so Reschke: "Darauf haben wir uns auch aus Respekt vor den Schiedsrichtern intern verständigt."

Und der 60-Jährige weiter: "Die Video-Schiedsrichter stehen dermaßen unter Druck, sie haben eine riesige Verantwortung, da sie wissen, dass jede Entscheidung, die sie treffen, im Fernsehen noch 27 Mal hoch und runter debattiert wird. Daher finde ich: In der Summe ist die Korrektur von Fehlentscheidungen sehr positiv zu bewerten. Es ist auch durch den Videobeweis völlig unmöglich, immer richtig zu entscheiden."

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