Bundesliga: Karim Rekik hat bei Hertha alles im Griff

Karim Rekik (l.) ist der neue Abwehrchef bei Hertha BSC

Berlin.  Als Karim Rekik zwölf Jahre alt war, durfte er bei den Heimspielen seines Klubs Feyenoord Rotterdam regelmäßig als Balljunge dabei sein. Rekik, damals schon der talentierteste Verteidiger seines Jahrgangs, hatte völlig positionsuntypisch ein Faible für den flinken Flügelstürmer seiner Mannschaft. Der war so schnell, hatte viel Tempo mit dem Ball am Fuß. Seine Gegenspieler ließ er wie Holzklötze aussehen und außerdem lachte er so herrlich.

Und Lachen, das machte Rekik auch schon als kleiner Junge gern. Der junge Angreifer, der da alle zwei Wochen an den Sonntagen direkt vor seinen Augen das Feld hoch und runter lief, hieß Salomon Kalou und stammte aus der Elfenbeinküste. Schon zu dieser Zeit war klar, dass Kalou nicht lange bei Feyenoord bleiben würde, die großen Klubs hatten sich längst schon nach ihm erkundigt. Die Chancen, dass Rekik und Kalou einmal in einer Mannschaft stehen würden, standen also nicht sehr gut.

Es ist dann doch anders gekommen. Zehn Jahre später spielen beide für Hertha BSC in der Bundesliga. Der eine, Kalou, steuert im Alter von 32 Jahren stark auf den Herbst seiner Karriere zu. Der andere, Rekik, befindet sich mit 22 gerade im Frühling. Oder, um im Bild zu bleiben: in seinem zweiten Frühling. Es gab schon mal eine Zeit, da wurde er als ganz großes Versprechen gehandelt.

Der 22-Jährige fehlte bislang noch keine Minute

Europameister mit der niederländischen U17, danach Wechsel zu Manchester City. Louis van Gaal, der selbstbewusste Grantler mit dem unbestritte...

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