Bundesliga: Rauball: "Liegen ganz klar im Soll"

Die letzten Ergebnisse Borussia Dortmunds waren wenig zufriedenstellen. Das registriert auch Präsident Dr. Reinhard Rauball, der sich aber keine Sorgen um die Saisonziele macht.

Die letzten Ergebnisse Borussia Dortmunds waren wenig zufriedenstellen. Das registriert auch Präsident Dr. Reinhard Rauball, der sich aber keine Sorgen um die Saisonziele macht.

"Ich halte nichts davon, einzelnen Spielern oder Mannschaftsteilen Verantwortung aufzuerlegen", so Rauball gegenüber den Ruhrnachrichten.

Der BVB-Präsident nimmt alle Spieler in die Pflicht: "Verteidigen ist eine Aufgabe von allen zehn Feldspielern, da muss ein Rädchen in das andere greifen, das war leider bei uns zuletzt nicht immer so."

Sein Fazit: "Jeder einzelne Spieler muss sich wieder steigern." Die "derzeitige Situation", Rauball verweigert sich dem Wort Krise, sehe er aber nicht als gefährlich für die Saisonziele an: "Bis jetzt haben wir immer auf einem der ersten vier Plätze gestanden, also liegen wir ganz klar im Soll."

In das sportliche Geschehen will er nicht groß eingreifen. Angesprochen auf Neuzugänge verweist er auf die entsprechenden Verantwortlichen, die "ganzjährig mit der Analyse beschäftigt" seien und die Sinnhaftigkeit von Neuzugängen stets beobachten würden.

Rauball zuversichtlich bei Aubameyang

"In der Vergangenheit hat das sehr gut geklappt, und ich habe volles Vertrauen, dass das auch weiter so sein wird.".

Die Zufriedenheit gilt auch für Trainer Peter Bosz: "Er ist analytisch sehr stark. Er zieht auch die richtigen Konsequenzen daraus, und mein Eindruck ist: Die Mannschaft sieht das genauso."

Auch die Flaute von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang nimmt Rauball gelasen: "Man darf ihm kein Unrecht tun, er hat auch schon in dieser Saison nachgewiesen, dass er zu den herausragenden Stürmern in der Liga zählt. Sonst hätte er keine zehn Tore auf dem Konto. Er wird das Tor bald wieder treffen."

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