Bundesliga: Nach rassistischen Anfeindungen: Boateng springt Matuidi zur Seite

Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich erneut gegen Rassismus ausgesprochen und ist dabei dem Franzosen Blaise Matuidi vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zur Seite gesprungen.

Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich erneut gegen Rassismus ausgesprochen und ist dabei dem Franzosen Blaise Matuidi vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zur Seite gesprungen.

Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich erneut gegen Rassismus ausgesprochen und ist dabei dem Franzosen Blaise Matuidi vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zur Seite gesprungen. "Genug ist genug! Ich stehe an Deiner Seite, wir müssen den Rassismus jetzt bekämpfen!", schrieb Boateng bei Twitter.

Zuvor hatte Nationalspieler Matuidi in den sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass er im Ligaspiel bei Cagliari Calcio von den gegnerischen Fans rassistisch beleidigt worden war. Die gleiche Erfahrung hatte der 30-Jährige bereits während einer Partie bei Hellas Verona gemacht.

Die Vorfälle zeigten abermals auf, dass in Italien ein erhebliches Rassismus-Problem vorherrscht. Unter anderem war auch Boateng (30) während seiner Zeit beim AC Mailand Opfer rassistischer Anfeindungen geworden. Er verließ daraufhin das Spielfeld und hielt kurze Zeit später am internationalen Tag gegen Rassismus eine Rede vor den Vereinten Nationen.

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