Bundesliga: Rangnick: Versöhnung mit Hopp möglich

RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat sich einer Versöhnung mit TSG 1899 Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp gegenüber offen gezeigt. Allerdings sieht er dafür nicht wirklich Bedarf.

RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat sich einer Versöhnung mit TSG 1899 Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp gegenüber offen gezeigt. Allerdings sieht er dafür nicht wirklich Bedarf.

"So viel gibt es da aus meiner Sicht nicht aus der Welt zu räumen", sagte der 59-Jährige im Interview mit Eurosport und fügte an: "Aber von meiner Seite aus können wir uns gerne treffen."

Er glaube zwar, dass Hopp gut damit leben könne, "wie es jetzt ist, und ich auch. Aber sollte sich tatsächlich die Situation mal ergeben, dann bin ich sehr gern dazu bereit".

Mediales Duell zwischen Rangnick und Hopp

Die ehemaligen Weggefährten aus der erfolgreichen Zeit Rangnicks als Aufstiegstrainer Hoffenheims hatten sich im Mai medial angegriffen. Hopp hatte den Schlagabtausch durch Aussagen in der Sport Bild eröffnet, in denen er Rangnick im Nachhinein "Ausgaben-Wut" vorwarf.

Hopp erklärte über Rangnicks Amtszeit zwischen 2006 und 2011: "Bevor er bei uns angefangen hatte, bekam er von mir ein Budget von 40 Millionen Euro. Das fand er gut." Dies sei Rangnick jedoch nicht genug gewesen: "Dann hat er gemacht, was er wollte und das Geld mit vollen Händen ausgegeben. Das hätte nicht lange gut gehen können." Deshalb habe man seinerzeit Jan Schindelmeiser als Manager verpflichtet.

Rangnick hatte diese Aussagen in der Bild gekontert und Hopp vorgeworfen, die Unwahrheit zu sagen: "Über die Aussagen war ich sehr überrascht. Zumal sie nicht stimmen. Jeder in der Branche weiß, welche Marktwerte in dieser Zeit in Hoffenheim geschaffen wurden. Es war nicht nur sportlich eine erfolgreiche Zeit, in der wir von der Regionalliga in die Bundesliga aufgestiegen sind, sondern auch wirtschaftlich."

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