Bundesliga: Preetz: "Nicht hinter Bayern verstecken"

Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat die vereinseigene Nachwuchsarbeit gelobt. Vergleiche mit dem FC Bayern, der erst vor einem Jahr ein neues Nachwuchsleistungszentrum eröffnete, scheut er nicht.

Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat die vereinseigene Nachwuchsarbeit gelobt. Vergleiche mit dem FC Bayern, der erst vor einem Jahr ein neues Nachwuchsleistungszentrum eröffnete, scheut er nicht.

"Wenn ein Zwölfjähriger zu Bayern wechseln will, frage ich ihn, wo die Chance größer ist, Profi zu werden", sagte Preetz der SportBild. "Unsere Durchlässigkeit ist ein sehr starkes Argument. Und in der Qualität der Ausbildung müssen wir uns nicht hinter Bayern verstecken - und auch hinter keinem anderen Bundesligisten." In der abgelaufenen Saison wurde die Hertha deutscher A-Jugendmeister.

Vor einem Jahr hatte der FC Bayern drei Spieler aus Herthas Nachwuchsabteilung verpflichtet. Für rund 200.000 Euro Ablöse wechselten Nemanja Motika (14), Nikola Motika (13) und Torben Rhein (14) nach München.

"Es hat sich alles verschoben. Früher setzte das Interesse im Alter von 16, 17 ein. Jetzt reden wir über Elf- und Zwölfjährige, die unter anderem von Konkurrenten angegangen werden", sagte Preetz. Vor allem dem FC Bayern und RB Leipzig wird ein aggressives Verhalten auf dem Jugendspieler-Transfermarkt nachgesagt.

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