Bundesliga: Pal Dardai: "Es geht fast immer ums Geld"

Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat sich verständnisvoll über wechselwillige Spieler geäußert. Die Aussicht auf ein höheres Gehalt ist aus seiner Sicht ein absolut legitimer Grund für einen Transfer.

Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat sich verständnisvoll über wechselwillige Spieler geäußert. Die Aussicht auf ein höheres Gehalt ist aus seiner Sicht ein absolut legitimer Grund für einen Transfer.

"Am Ende geht es nun einmal fast immer ums Geld. Du hast als Profi rund zehn Jahre, um wirklich was zu verdienen. Denn nach der Karriere hilft dir keiner. Kein Journalist, kein Trainer, kein Physiotherapeut", sagte Dardai gegenüber T-Online.

"Wir haben bei Hertha auch unsere Grenzen und können nicht alles zahlen. Ich bin nie sauer auf einen Spieler, wenn er wegen anderer Perspektiven oder des Geldes weggeht", erklärte Dardai. Als Beispiele führt er John Anthony Brooks (zum VfL Wolfsburg) oder Sebastian Langkamp (zu Werder Bremen) an.

Dardai selbst kann sich einen Abschied aus Berlin aber kaum vorstellen: "Irgendwann fühlst du dich als Berliner und bist ein Teil des Vereins. Auch nach meiner aktiven Karriere hat Hertha BSC alles dafür getan, dass ich mich hier wohlfühle."

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