Bundesliga: Neuer spricht Klartext in Sachen Nübel

Manuel Neuer hat sich am Rande des Trainingslagers des FC Bayern in Katar zur Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel geäußert und klargestellt, dass er nicht freiwillig auf Einsätze verzichten werde.

Manuel Neuer hat sich am Rande des Trainingslagers des FC Bayern in Katar zur Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel geäußert und klargestellt, dass er nicht freiwillig auf Einsätze verzichten werde.

"Ich bin kein Statist, sondern Protagonist, möchte immer spielen. Es ist nicht meine Entscheidung als Spieler, sondern die des Trainers. So wird es auch in Zukunft immer sein", sagte Neuer.

Der Weltmeister von 2014 spielte damit auf die angeblichen Pläne der Bayern an, Nübel langsam aufzubauen und ab der kommenden Saison immer wieder anstelle von Neuer zwischen die Pfosten zu stellen. Bereits zuvor hatte es Berichte gegeben, Neuer hielte nichts von diesen Plänen.

Neuer: "Kann mich nicht in Nübel hineinversetzen"

Neuer äußerte außerdem ein gewisses Unverständnis für Nübel, bereits zum jetzigen Zeitpunkt nach München zu wechseln. Schließlich muss der Schalke-Keeper, der beim deutschen Rekordmeister einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, damit rechnen, meistens nur auf der Bank zu sitzen.

"Ich kann mich nicht in ihn hineinversetzen. Aber ich bin ein Spieler gewesen, der immer spielen, immer die Nummer eins sein wollte", so Neuer.

Neuer: Vertragsverlängerung? "Diese Faktoren sind wichtig"

Neuers Vertrag läuft bei den Bayern 2021 aus. Eigentlich schien eine Verlängerung des Arbeitspapiers sehr realistisch. Womöglich hat sich durch den Nübel-Transfer daran aber etwas geändert.

Neuer erklärte jedenfalls, dass für ihn die sportlichen Aussichten und die Trainerfrage entscheidend seien. "Diese Faktoren sind sehr wichtig. Deshalb ist es für mich sehr wichtig, wie der Weg mit Hansi Flick weitergeht. Man sieht, wie viel Spaß wir im Training und in den Spielen haben. Die Kommunikation in der Mannschaft ist super. Wir müssen versuchen, in der Rückrunde so weitermachen", so Neuer.

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