Bundesliga: Nachbericht: 1. FC Köln - Eintracht Frankfurt

Jörg Schmadtke schlug fassungslos die Hände vors Gesicht, die Spieler des 1. FC Köln sanken beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden: Das Bundesliga-Schlusslicht vom Dom ist durch ein 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt und die fünfte Niederlage im fünften Spiel noch tiefer in die Krise gerutscht. Und als wäre das nicht schon genug, wittert der FC den nächsten "Skandal" um den Videobeweis.

Jörg Schmadtke schlug fassungslos die Hände vors Gesicht, die Spieler des 1. FC Köln sanken beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden: Das Bundesliga-Schlusslicht vom Dom ist durch ein 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt und die fünfte Niederlage im fünften Spiel noch tiefer in die Krise gerutscht. Und als wäre das nicht schon genug, wittert der FC den nächsten "Skandal" um den Videobeweis.

Jörg Schmadtke schlug fassungslos die Hände vors Gesicht, die Spieler des 1. FC Köln sanken beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden: Das Bundesliga-Schlusslicht vom Dom ist durch ein 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt und die fünfte Niederlage im fünften Spiel noch tiefer in die Krise gerutscht. Und als wäre das nicht schon genug, wittert der FC den nächsten "Skandal" um den Videobeweis.

"Das ist unfassbar, unglaublich. Bei uns wird in jeder Szene eingegriffen, und auf der anderen Seite kriegen wir einen klaren Elfmeter nicht", sagte Torhüter Timo Horn. Stein des Anstoßes war der Siegtreffer durch Frankfurts Neuzugang Sébastien Haller (22.), der einen höchst umstrittenen Foulelfmeter nutzte.

Heintz: "Haben die Kacke am Fuß"

Diesmal war es das fehlende Eingreifen des Video-Assistenten, das die Kölner erzürnte. "Es ist bitter, wie es zur Zeit für uns läuft. Sogar der Gegenspieler sagt, dass es kein Elfmeter war und rechnet mit dem Videobeweis. Aber in unserer Situation zeigt der Schiedsrichter einfach auf den Punkt", sagte Leonardo Bittencourt über die entscheidende Szene der Partie. Abwehrspieler Dominique Heintz fügte hinzu: "Wenn es blöd läuft, läuft einfach alles blöd. Wir haben die Kacke am Fuß."

Da kurz nach dem Elfmeter den Kölnern zudem ein möglicher Strafstoß verweigert wurde, war der FC rundum bedient. Erst am Sonntag beim 0:5 in Dortmund hatte der Mann am Bildschirm aus Sicht des FC zu Unrecht Einfluss genommen, der Klub plante zunächst einen Protest, verzichtete dann aber doch. Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) geht es nun zum starken Aufsteiger Hannover 96. Die zu Hause punktlosen Frankfurter bleiben auswärts erfolgreich und stehen nach dem ersten Sieg in Köln seit 23 Jahren mit sieben Punkten ordentlich da.

Kölner Medien hatten angesichts des schlechtesten Saisonstarts der Klubgeschichte zuletzt schon die "Woche der Wahrheit" ausgerufen. Nach rund zehn Minuten übernahm Köln zwar das Kommando gegen schwächere Gäste, in diese Phase fiel allerdings der Elfmeter: Ein eklatanter Fehlpass von Maroh brachte Mijat Gacinovic in Position, FC-Torwart Timo Horn spielte bei seiner Abwehr-Aktion erst Ball, dann Gegner - und Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) entschied in seinem ersten Bundesligaspiel ohne Hilfe des Video-Assistenten auf Strafstoß.

Schmadtke: "Will mich nicht aufspielen"

Auf dem Rasen spielten sich tumultartige Szenen ab, Köln fühlte sich klar benachteiligt, Haller blieb vom Elfmeterpunkt aber völlig ruhig. Manager Schmadtke blieb diesmal auch nach dem Schlusspfiff ruhig. "Ich will mich nicht jede Woche als Oberschiedsrichter aufspielen. Jeder hat die Szene gesehen", sagte er. Auch Trainer Peter Stöger gab Schiedsrichter Petersen die Hand.

Der FC setzte nach dem Rückstand wütende Angriffe, Jhon Cordoba und Simon Zoller scheiterten jeweils aus kürzester Distanz (26.). Wenig später forderte das Stadion durchaus nachvollziehbar einen Elfmeter, nachdem sich Simon Falette bei Leonardo Bittencourt aufgestützt hatte (33.).

Insgesamt fiel den Kölnern allerdings wenig ein, um sich den Ausgleich zu verdienen, da auch vielversprechende Situationen oft schlecht ausgespielt wurden. Frankfurt nutzte die offenen Räume zudem kaum, es war ein schwaches Bundesligaspiel.

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