Bundesliga: Medien: Kruse & Co. wollten Nouri loswerden

Alexander Norui

Der SV Werder Bremen steht nach der Trennung von Trainer Alexander Nouri vor einer ungewissen Zukunft. Im Nachhinein kommen mehr Informationen an die Öffentlichkeit, die unter anderem Interimstrainer Florian Kohfeldt betreffen.

Der Weser Kurier erläutert den Verlauf der Nouri-Entlassung. Direkt nach der Partie zwischen Werder und Augsburg (0:3) sollen sich demnach Frank Baumann und Marco Bode bereits darauf geeinigt haben, dem Trainer die Jobgarantie auch öffentlich zu entziehen.

Im Anschluss tagte der Klub wohl bis in die tiefe Nacht und sprach sich letztlich einstimmig gegen Nouri aus. Ebenso einstimmig wurde beschlossen, Kohfeldt eine Chance bei der ersten Mannschaft einzuräumen. Dort soll der bisherige U23-Trainer nun offenbar bis zum Saisonende tätig bleiben.

Beeinflusste Max Kruse die Nouri-Entlassung?

Zwar hatte Werder anscheinend unter anderem Kontakt zu Bruno Labbadia, vertraut aber in die Lösung Kohfeldt. Bei der Suche nach einem Trainer soll in der Zukunft auch Werder-Legende Thomas Schaaf mithelfen, der wohl tatsächlich die Stelle als technischer Direktor übernehmen wird.

Dem Bericht zufolge war für die Entlassung Nouris unter anderem ein Teil des Teams verantwortlich. Max Kruse soll mehrere Spieler angeführt haben, die der sportlichen Führung des Klubs mitteilten, keine gemeinsame Zukunft mit Nouri zu sehen. Der Trainer soll vielen Spielern zu defensiv gedacht haben.

Mehr bei SPOX: Ex-Werder-Keeper Felix Wiedwald gefällt Nouri-Entlassung auf Instagram | Nouri bei Werder geschasst - Nachwuchscoach Kohfeldt soll's richten | Bremen: Labbadia oder Schaaf für Nouri?