Bundesliga: Medien: Alario muss sich weiter gedulden

Bayer Leverkusen muss wohl auch gegen den SC Freiburg und Hertha BSC ohne Neuzugang Lucas Alario auskommen. Der Argentinier hat weiterhin keine Spielberechtigung.

Bayer Leverkusen muss wohl auch gegen den SC Freiburg und Hertha BSC ohne Neuzugang Lucas Alario auskommen. Der Argentinier hat weiterhin keine Spielberechtigung.

Bereits seit mehr als zwei Wochen ist das Transferfenster geschlossen, Leverkusen hat Alario unter Vertrag genommen. Bisher hat der Stürmer aber keine Minute mit dem Team von Heiko Herrlich absolviert, fehlt ihm doch noch immer eine Spielberechtigung.

Ex-Klub River Plate verweigert die Freigabe, nachdem Leverkusen die Ausstiegsklausel in Höhe von 19 Millionen Euro zog. Leverkusen holte daraufhin die FIFA zur Hilfe, die nun einen Antrag beim argentinischen Verband AFA stellte. Das zieht sich und kostet Alario Einsatzminuten.

Eil-Antrag vier Tage später bearbeitet

"Wir können uns nur gedulden, denn der bürokratische Weg ist eingeschlagen", sagte Sportdirektor Rudi Völler. Am 8. September bat Leverkusen die FIFA per Eil-Antrag um Mithilfe, erst am 12. September leitete der Weltverband das Fax weiter an die AFA.

Nun wurde eine Frist bis zum 19. September gesetzt. Bis dahin ist Alario mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einsetzbar, das Duell mit Freiburg am kommenden Wochenende verpasst er höchstwahrscheinlich. Auch die Teilnahme am Duell mit der Hertha unter der Woche ist mehr als fraglich.

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