Bundesliga: Manfred Schmid über Heimat-Rückkehr

Lange war er der Co-Trainer von Peter Stöger, sowohl in der Meister-Saison der Austria, als auch beim BVB und Köln. Mittlerweile steht der 49-Jährige aber auf eigenen Beinen und bekleidete beim 1. FC bereits mehrere Positionen. Derzeit ist er dort als Development Coach aktiv, doch auch eine Rückkehr nach Österreich wurde immer wieder spekuliert.

Derzeit allerdings sehnt sich Schmid allerdings hauptsächlich nach dem Restart in der Bundesliga, wie er der Kronen Zeitung verriet: "Ich hoffe sehr, dass es schon bald wieder losgeht. Denn es geht ja auch um viele Arbeitsplätze und da meine ich jetzt nicht die Spieler oder Betreuer, sondern alles was an diesem großen Geschäft Bundesliga dranhängt."

Grund den Wiederanpfiff weiter hinaus zu zögern sieht er hingegen nicht: "Mir fällt eigentlich kein Grund ein, warum wir nicht mit Geisterspielen starten sollten. Denn die Spieler werden alle sehr gründlich auf das Virus getestet und stehen vor den Partien dann sogar in Quarantäne - sie sind ja alle nachweislich gesund." Er selbst kann seinem Beruf demnach auch nicht nachgehen.

Doch was macht Schmid mittlerweile in Köln? Immerhin war er dort bereits Chef-Scout, Co-Trainer, Interimstrainer und wieder als Co-Trainer tätig. Seit Februar hat er erneut eine neue Jobbezeichnung: Development Coach und ist damit zuständig für Jung- und Leihspieler. "Es geht darum, zu schauen, was für jeden einzelnen Spieler das Beste ist, damit er sich möglichst gut und rasch weiterentwickeln kann. Ich rufe sie an, besuche sie bei ihren neuen Vereinen, rede mit ihren Trainern und schau mir viele Spiele von ihnen live im Stadion an."

Somit auch Louis Schaub, der aktuell an den HSV in die 2. Bundesliga verliehen ist. Beim Ex-Rapidler stehen die Zeichen aber auf Abschied, immerhin haben die Hamburger eine Kaufoption in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Der Flügelspieler selbst pocht ebenso auf einen Abschied. "Aber man weiß nie, vielleicht ändert er ja seine Meinung noch einmal", kommentiert Schmid.

Schmid über Österreich-Rückkehr: "Hat immer wieder Angebote gegeben"

Apropos Rückkehr: Auch Manfred Schmid spielt immer wieder mit dem Gedanken in das Trainerbusiness und vor allem nach Österreich zurückzukehren. Der Ex-Austrianer war bei seiner alten Liebe und dem SKN St. Pölten schon im engeren Gespräch, daraus entwickelt hat sich aber nichts.

"Naja, es stimmt schon, es hat immer wieder Angebote gegeben. Aber am Ende hat es dann eben doch nie ganz gepasst", meint Schmid, Geld sei aber nie das Problem gewesen. Zudem möchte er sich auch nicht auf einen Posten festnageln lassen: "Es muss ja auch nicht immer der des Cheftrainers sein. Es würde mir schon sehr viel Spaß machen, einen Verein über mehrere Jahre hinweg weiterzuentwickeln."

Die ständige Gerüchte zu seiner Person braucht der 49-Jährige aber gar nicht, "weil es immer so aussieht, als ob ich mich selbst ins Spiel bringen würde und das will ich absolut nicht, ist mir eher unangenehm."