Bundesliga: Müller: Ancelotti kein Sündenbock

Thomas Müller hat beim FC Bayern die Mannschaft in die Verantwortung für die schlechten Ergebnisse genommen. Nach dem Trainerwechsel dürfe man demnach nicht davon ausgehen, dass sich der sportliche Erfolg von alleine einstellt.

Thomas Müller hat beim FC Bayern die Mannschaft in die Verantwortung für die schlechten Ergebnisse genommen. Nach dem Trainerwechsel dürfe man demnach nicht davon ausgehen, dass sich der sportliche Erfolg von alleine einstellt.

"Es liegt größtenteils am Team, das auf dem Platz steht und nicht die Leistung bringt, die erwartet wird. Wir müssen realistisch an die Sache herangehen und brauchen nicht meinen, dass Carlo Ancelotti ein Sündenbock war", sagte Müller am Mittwoch bei einem Termin des Sponsors Audi.

Dennoch warnt Müller vor der Schlussfolgerung, dass nach dem Trainerwechsel automatisch positive Ergebnisse eingefahren werden: "Wir dürfen auch nicht zu früh irgendwelche Dinge mit Ausrufezeichen versehen, die dann hinterher wieder in die Tonne getreten werden."

Die Erwartungen dürften so kurz nach dem Trainerwechsel nicht zu groß sein. "Es wird nicht so sein, dass wir jetzt auf einmal Fußball von einem anderen Stern spielen", fügte Müller an.

Auch unter Heynckes wird es Müller zufolge Spiele geben, "die kritisch gesehen werden".

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