Bundesliga: Lewandowskis Beraterwechsel: "Bedeutet überhaupt nichts"

Jupp Heynckes sieht im Beraterwechsel bei Torjäger Robert Lewandowski kein Indiz dafür, dass der Pole den deutschen Fußball-Rekordmeister bald verlassen könnte.

Jupp Heynckes sieht im Beraterwechsel bei Torjäger Robert Lewandowski kein Indiz dafür, dass der Pole den deutschen Fußball-Rekordmeister bald verlassen könnte.

"Es ist doch erlaubt, wenn ein Spieler seinen Berater wechselt. Das bedeutet doch überhaupt nichts. Der FC Bayern will und wird seine Topspieler halten", sagte der 72-Jährige am Freitag.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich der 29 Jahre alte Pole nach zehn Jahren von seinem Berater Cezary Kucharski getrennt hat. Lewandowski wird künftig außer von Maik Barthel von Pini Zahavi vertreten. Der 74 Jahre alte Israeli gilt im internationalen Fußball als gewiefter Strippenzieher. Er soll auch am 222-Millionen-Euro-Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain maßgeblich beteiligt gewesen sein.

Lewandowski steht beim FC Bayern noch bis 2021 unter Vertrag. Dennoch gibt es immer wieder Gerüchte, die den Stürmer mit Real Madrid in Verbindung bringen.

Lewandowski habe das Gefühl gehabt, so Zahavi in der Bild, "er möchte da etwas Neues machen, und deshalb hat er mich ausgewählt. Das ist der einzige Grund". Der polnischen Zeitung Przeglad Sportowy soll Zahavi zudem gesagt haben: "Ihn wollen die besten Vereine der Welt haben. Real Madrid? Wir werden sehen."

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