Bundesliga: Leverkusens Herrlich: "Jupp Heynckes muss Vorbild für alle sein"

Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen hat von Jupp Heynckes geschwärmt. Der Trainer des FC Bayern München, dem kommenden Gegner der Werkself im Halbfinale des DFB-Pokals, müsse für die Bundesliga ein absolutes Vorbild sein.

Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen hat von Jupp Heynckes geschwärmt. Der Trainer des FC Bayern München, dem kommenden Gegner der Werkself im Halbfinale des DFB-Pokals, müsse für die Bundesliga ein absolutes Vorbild sein.

"Jupp muss Vorbild für alle sein", sagte Herrlich im kicker. Dort führte er aus: "Ich habe ganz großen Respekt vor Jupp Heynckes, wie er das hingekriegt hat, eine Mannschaft zusammenzufügen, eine klare Hierarchie, sie spielen sehr guten Fußball ohne große Schwächephasen."

Wie Heynckes die Bayern nach der Übernahme von Vorgänger Carlo Ancelotti umgebaut hat, imponierte Herrlich. Doch auch insgesamt hat der 72-Jährige einen Eindruck hinterlassen: "Was Jupp Heynckes über die Jahrzehnte geleistet hat, ist bewundernswert. In seiner Trainerkarriere lief es ja auch nicht immer positiv. Aber er ist immer wieder aufgestanden."

Herrlich sieht Heynckes als Vorbild

Herrlich denkt zurück an schwere Zeiten bei Real Madrid: "Bei Real Madrid hat man ihn nach seinem ersten Champions-League-Titel entlassen. Das sind Dinge, die einem wehtun. Aber dieses Wiederaufstehen, diese Überzeugung, dieses Menschsein - hier in Leverkusen hört man nur Gutes über Jupp. Ich höre da immer genau hin."

Von Sommer 2009 bis 2011 war Heynckes bei der Werkself tätig gewesen. Am Dienstag (20.45 Uhr im LIVETICKER) kommt er mit den Bayern wieder nach Leverkusen. Herrlich ist gewarnt: "Wenn ich die Möglichkeit bekäme, die Bayern rauszuschmeißen, kann ich natürlich trotzdem keine Rücksicht nehmen."

Herrlich: Leverkusen ist topfit

Der Bayer-Trainer hat auch Grund, zuversichtlich zu sein: "Athletisch sind wir topfit. Technisch-taktisch haben wir bewiesen, dass wir im Umschaltspiel, aber auch gegen eine geordnete Abwehr, die tief steht, Chancen herausspielen können."

Gleiches gilt für die Zukunft: "Wir haben Spieler, die noch wachsen müssen, sich entwickeln. Mit denen du aber Titel gewinnen kannst. Langfristig hängt es ja auch immer davon ab, wie sich die anderen Klubs entwickeln."

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