Bundesliga: Leipzig: Schulden gegenüber Red Bull um über 30 Mio gestiegen

Die Schulden von RB Leipzig gegenüber dem Hauptsponsor Red Bull betrugen zum Ende des Jahres 2016 83,2 Millionen Euro - eine Steigerung zum Vorjahr um mehr als 30 Millionen Euro.

Die Schulden von RB Leipzig gegenüber dem Hauptsponsor Red Bull betrugen zum Ende des Jahres 2016 83,2 Millionen Euro - eine Steigerung zum Vorjahr um mehr als 30 Millionen Euro.

Die Zahlen des jeweiligen Geschäftsjahres muss der Bundesligist seit der Ausgliederung der Profiabteilung in die Rasenballsport Leipzig GmbH im Jahr 2014 jährlich im Bundesanzeiger veröffentlichen.

Im Jahr des Bundesligaufstiegs 2016 stiegen logischerweise die Einnahmen, Ausgaben und auch die Schulden bei den Sachsen. 2015 betrugen diese noch 52,4 Millionen, zum 31. Dezember 2016 stiegen die Verbindlichkeiten auf 83,2 Millionen Euro an.

"In Abhängigkeit vom Eintritt bestimmter Faktoren (Klassenerhalt, Siegprämien, Anzahl Pflichtspiele) existieren Verpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen mit Spielerberatern und Klubs bis zu einer Höhe von 76,2 Millionen Euro", heißt es im Bericht.

2016 verpflichteten die Bullen Ralph Hasenhüttl, Naby Keita, Oliver Burke und Timo Werner für insgesamt 59,2 Millionen Euro Ablöse.

Seine Kredite finanziert RB dabei nicht über eine Bank, sondern über "Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Gesellschafter)". Einziger Gesellschafter ist allerdings Red Bull. "Liquiditätsengpässe sind aufgrund der Sponsorenvereinbarung mit dem Hauptsponsor nicht zu befürchten", heißt es als Fazit im Bericht.

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