Bundesliga: Heynckes kritisiert Ancelotti wegen Stürmer-Mangels

Jupp Heynckes hat einmal mehr bekräftigt, dass er dem FC Bayern nur bis zum Saisonende als Trainer zur Verfügung steht. Außerdem äußerte er sich zu FCB-Präsident Uli Hoeneß und kritisierte seinen Vorgänger Carlo Ancelotti.

Jupp Heynckes hat einmal mehr bekräftigt, dass er dem FC Bayern nur bis zum Saisonende als Trainer zur Verfügung steht. Außerdem äußerte er sich zu FCB-Präsident Uli Hoeneß und kritisierte seinen Vorgänger Carlo Ancelotti.

Der FC Bayern hat mit Robert Lewandowski nur einen echten Stürmer im Kader. Ein Problem, das Heynckes auf Ancelottis Anweisungen zurückführt. "Die Trainer wollten ausdrücklich keinen zweiten Stürmer. Was soll der Verein da machen?", sagte der 72-Jährige der Süddeutschen Zeitung.

Und weiter: "Im Winter jemand Adäquates zu finden, der dir noch dazu für ein, zwei Jahre hilft, das ist nicht einfach. Deshalb ist meine Meinung: Du musst die Dinge im Sommer richtig planen."

Aktuell wird Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim in München heiß gehandelt.

Heynckes hört im Sommer auf

Darüber hinaus äußerte sich Heynckes zu seiner Zukunftsplanung. "Ich mache es bis zum 30. Juni", sagte er: "Ich bin zwar fit, es macht mir Spaß. Nur: Man weiß nie, wie viel Zeit man noch hat, sein Leben zu genießen."

Seine Lebenserwartung sei "nicht mehr so üppig", betonte der Mönchengladbacher: "Ich sehe auch, wie viele Weggefährten in meinem Alter schon gegangen sind."

Heynckes erklärte außerdem, dass ihm das Leben in München im Hotel schon jetzt nicht wirklich gut gefällt. Er bevorzugt es, seine Zeit auf seinem Bauernhof am Niederrhein zu verbringen. "Wenn ich spät nach Hause komme, ist da niemand", sagte er: "Für eine gewisse Zeit geht das, aber das ist nicht das Leben, das man sich wünscht."

Zuletzt hatte Hoeneß damit geliebäugelt, Heynckes auch in der nächsten Saison als Coach bei den Bayern haben zu können. "Ich bin Ulrich nicht böse. Er ist eben ein emotionaler Mensch", erklärte Heynckes dazu.

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