Bundesliga: Köln: "Tony ist Profi, das klappt schon"

Der 1. FC Köln ging mit der Absage des Wechsels von Anthony Modeste zu Tianjin Guoan großes Risiko. Intern droht Unruhe, die Verantwortlichen bleiben aber noch gelassen.

Der 1. FC Köln ging mit der Absage des Wechsels von Anthony Modeste zu Tianjin Guoan großes Risiko. Intern droht Unruhe, die Verantwortlichen bleiben aber noch gelassen.

Nach langen Verhandlungen beschlossen die Kölner kürzlich, den Wechsel von Modeste nach China abzubrechen. Jörg Schmadtke vermeldete, dass der Stürmer zurück nach Köln muss und ein Transfer vom Tisch ist. Das könnte für interne Unruhe sorgen.

Modeste verweilte bereits in China und absolvierte ohne Genehmigung den Medizincheck. Der Stürmer war offensichtlich wechselbereit und sollte bei Tianjin elf Millionen Euro verdienen. Vorerst muss er sich wieder mit 3,5 Millionen Euro jährlich anfreunden.

"Tony hat einen Vertrag bis 2021. Wir erwarten ihn Montag zum Trainingsstart", sagte Schmadtke. Angst vor Unruhe im Kader hat auch Finanzchef Alex Wehrle nicht. Der 42-Jährige ist der Meinung: "Tony ist Profi, das klappt schon."

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