Bundesliga: Köln pokert weiter um Jorge Mere

Der 1. FC Köln hat eine Verpflichtung von Sporting Gijons Innenverteidiger Jorge Mere noch nicht abgehakt. Mit den eingenommenen Modeste-Millionen sollen dennoch keine unvernünftigen Dinge getan werden.

Der 1. FC Köln hat eine Verpflichtung von Sporting Gijons Innenverteidiger Jorge Mere noch nicht abgehakt. Mit den eingenommenen Modeste-Millionen sollen dennoch keine unvernünftigen Dinge getan werden.

Nach Informationen verschiedener spanischer Medien hat sich Jorge Mere zwar dafür entschieden, Gijon zu verlassen. Allerdings tendiere er dazu, in der spanischen Primera Division zu bleiben.

In den ersten Verhandlungen waren die Domstädter an den hohen Forderungen des La-Liga-Klubs gescheitert. Gijon rief offenbar eine Ablösesumme von 14 Millionen Euro auf, Köln stattdessen wollte ein Leihgeschäft mit Kaufoption heraushandeln und scheiterte.

Wie der kicker berichtet, macht sich der FC aber nach wie vor Hoffnungen, dass der Deal mit Mere doch noch über die Bühne gehen könnte.

Mark Uth wechselt noch nicht

Weniger Hoffnung macht sich der Verein bei der Personalie Mark Uth. Der gebürtige Kölner steht dem Vernehmen nach ebenfalls beim FC auf dem Zettel. Allerdings sagte TSG 1899 Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen seinem Kollegen Jörg Schmadtke laut kicker am vergangenen Freitag ab.

Es gilt als wahrscheinlich, dass Uth im kommenden Sommer ablösefrei nach Köln wechseln wird.

Sowieso ist die Geschäftsführung der Kölner offenbar nicht bereit, die eingenommenen Millionen aus dem Verkauf von Anthony Modeste zu Tianjin Quanjian direkt wieder für überteuerte Spieler zu investieren. Möglicherweise könnte sich der Verein bis zum Winter Zeit lassen, ehe er weitere Verpflichtungen tätigt.

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