Bundesliga: Schiri zu Ibisevic: "Beleidigung klar wahrgenommen"

Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic hat bei der Niederlage von Hertha BSC beim 1. FSV Mainz 05 kurz vor Schluss eine Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen. Der vermeintliche Übeltäter bestreitet die Vorwürfe, Schiri Tobias Stieler ist sich aber sicher.

Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic hat bei der Niederlage von Hertha BSC beim 1. FSV Mainz 05 kurz vor Schluss eine Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen. Der vermeintliche Übeltäter bestreitet die Vorwürfe, Schiri Tobias Stieler ist sich aber sicher.

In der 89. Minute ging Ibisevic nach einem Zweikampf, bei dem sich der bosnische Stürmer eine blutende Wunde an der Schläfe zuzog, auf Schiedsrichter Stieler zu und geriet mit diesem in eine Diskussion. Im Anschluss sah er die Rote Karte.

Wie Ibisevic nach dem Spiel erklärte, habe der Unparteiische ihn dabei missverstanden. "Ich habe ihm gesagt, dass es schlecht ist, den Platz jetzt zu verlassen. Den anderen Spielern hat er dann mitgeteilt, dass ich gesagt hätte, er sei scheiße", so der 33-Jährige bei Sky, der nun gegen den FC Bayern München fehlen wird.

Er hoffe, "dass es dieses Mal auch Lippenleser gibt, die das aufdecken", fuhr Ibisevic fort.

Stieler selbst ist sich allerdings ganz sicher, vom Berliner beleidigt worden zu sein: "Es war eine Schiedsrichter-Beleidigung, die habe ich ganz klar wahrgenommen, dementsprechend die Rote Karte - ich weiß, was ich gehört habe."

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