Bundesliga: HSV: Spieler werden zu Ladenhütern

Der Hamburger SV findet auf dem Transfermarkt kaum Abnehmer für seine Spieler. Lewis Holtby, Michael Gregoritsch, Aaron Hunt und Pierre-Michel Lasogga sind die Problemfälle.

Der Hamburger SV findet auf dem Transfermarkt kaum Abnehmer für seine Spieler. Lewis Holtby, Michael Gregoritsch, Aaron Hunt und Pierre-Michel Lasogga sind die Problemfälle.

Das Signal des Aufsichtsrats beim HSV war kürzlich klar. Keine Zugänge bevor der Etat nicht gesenkt wurde. Der Klub umschiffte das Problem kurzfristig mit Investor Klaus-Michael Kühne und schlug mehrfach auf dem Markt zu. Nun sollen aber die gewünschten Abgänge erfolgen.

Das gestaltet sich bisher schwierig, so die Bild. Demnach würden zwar viele Gerüchte existieren, aber letztlich kaum Anfragen. So etwa bei Holtby, der angeblich mit Newcastle United und dem AFC Bournemouth in Verbindung steht. Sportdirektor Jens Todt sagt aber: "Bisher gibt es keinen Kontakt."

Lasogga weiterhin ohne Interessent

Im Fall Gregoritsch ist das Interesse des 1. FC Köln abgekühlt, nachdem dort die Dienste von Jhon Cordoba gesichert wurden. Hunt hatte wohl Kontakt nach Russland, ist aber weiterhin bis 2018 unter Vertrag in Hamburg. Auch Lasogga ist nicht an den Mann zu bringen.

Der kantige Stürmer ist beim HSV ein Topverdiener, längt aber kein sportlicher Leistungsträger mehr. Mit einem Tor aus 20 Einsätzen findet er bislang keinen Interessenten. Anders dagegen bei Nabil Bahoui. Der 26-Jährige könnte zu den Grasshoppers aus Zürich wechseln, sollte das Thema Gehalt gelöst werden können.

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