Bundesliga: HSV: Hollerbach begnadigt Streikprofi Walace

Mittelfeldspieler Walace (22) vom Krisenklub Hamburger SV bekommt unter dem neuen Trainer Bernd Hollerbach (48) eine neue Chance. Ein Wechsel des Brasilianers in seine Heimat habe sich endgültig zerschlagen, sagte der Nachfolger von Markus Gisdol. "Er hat mir versichert, dass er sich für den Verein zerreißen wird", sagte Hollerbach: "Auf mich macht er einen sehr guten Eindruck. Er ist ein Spieler, auf den wir setzen können."

Mittelfeldspieler Walace (22) vom Krisenklub Hamburger SV bekommt unter dem neuen Trainer Bernd Hollerbach (48) eine neue Chance. Ein Wechsel des Brasilianers in seine Heimat habe sich endgültig zerschlagen, sagte der Nachfolger von Markus Gisdol. "Er hat mir versichert, dass er sich für den Verein zerreißen wird", sagte Hollerbach: "Auf mich macht er einen sehr guten Eindruck. Er ist ein Spieler, auf den wir setzen können."

Unter Hollerbachs Vorgänger Gisdol war Walace in Ungnade gefallen, weil er mit vier Tagen Verspätung ins Trainingslager vor Beginn der Rückrunde gereist war. Nun soll der Olympiasieger von Rio eine neue Chance an der Elbe erhalten. "Wir haben alles, was zwischen uns stand, ausgeräumt. Walace hat versprochen, sich voll in den Dienst der Sache zu stellen und uns zu unterstützen", sagte Sportchef Jens Todt.

Durch Walaces Verbleib hat sich außerdem ein anvisierter Transfer von Dominik Kaiser von RB Leipzig nach Hamburg zerschlagen. Der HSV sucht allerdings weiter nach einem torgefährlichen Mittelfeldspieler, um die lahmende Offensive anzukurbeln.

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