Bundesliga: HSV: Gerüchte um Rückkehr von Doll

Der frühere Präsident des Hamburger SV , Jürgen Hunke, will zurück in den Aufsichtsrat der Norddeutschen. Sollte dem 74-Jährigen das gelingen, könnte Markus Gisdol durch Thomas Doll ersetzt werden.

Der frühere Präsident des Hamburger SV, Jürgen Hunke, will zurück in den Aufsichtsrat der Norddeutschen. Sollte dem 74-Jährigen das gelingen, könnte Markus Gisdol durch Thomas Doll ersetzt werden.

Im Dezember wird der Aufsichtsrat des HSV neu aufgestellt. Hunke kündigte nun an, dass er dabei eine Rückkehr ins Kontrollgremium anstrebt.

"Es geht nur mit Liebe zum Verein. Ich glaube, dass der HSV nur mit einem neuen Geist gerettet werden kann. Mit absoluter Offenheit, Leidenschaft, Begeisterung und Erfahrung", sagte Hunke, der seit vielen Jahren eng mit HSV-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen befreundet ist, der SportBild.

Hunke ist dafür sogar bereit, über seinen Schatten zu springen und mit dem von ihm in den vergangenen Jahren häufig kritisierten Investor Klaus-Michael Kühne zusammenzuarbeiten. "Es geht nur, wenn Herr Kühne sagt: 'Kommt, wir setzen uns an einen Tisch und retten, was zu retten ist':"

Hunke-Plan: Doll soll Gisdol ersetzen

Hunke, der von 1990 bis 1993 Präsident des HSV war und später im Aufsichtsrat mitarbeitete, hat auch schon einen neuen Trainer im Visier. Sollte Markus Gisdol weiterhin nicht erfolgreich sein, soll Thomas Doll nach Hamburg zurückkehren.

"Er versteht etwas von Motivation. Das fehlt dem Verein. Er war ein toller Spieler, ist ein guter Typ und hat viel dazugelernt", erklärte Hunke.

Doll stand während seiner Karriere gleich zwei Mal in Hamburg als Spieler unter Vertrag. Zwischen 2001 und 2007 trainierte der 51-Jährige bei den Rothosen die U19, die zweite Mannschaft und schließlich auch für drei Jahre die Profis.

Seit 2013 ist Doll beim ungarischen Klub Ferencvaros Budapest angestellt. Mit dem Verein gewann er seither einmal die Meisterschaft und drei Mal den Pokal.

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