Bundesliga: HSV-Absturz: Gisdol hat es kommen sehen

Der Hamburger SV hat nach zwei Siegen zum Auftakt einen Einbruch erlebt. Trainer Markus Gisdol hebt den Zeigefinger und verweist einmal mehr auf den dünn besetzten Kader.

Der Hamburger SV hat nach zwei Siegen zum Auftakt einen Einbruch erlebt. Trainer Markus Gisdol hebt den Zeigefinger und verweist einmal mehr auf den dünn besetzten Kader.

Vier Niederlagen in Folge versetzen den HSV in eine bekannte, aber eigentlich nicht mehr vorgesehene Situation. Zwei Punkte trennen die Hanseaten derzeit vom Relegationsplatz, der Druck wächst und wächst. Trainer Gisdol hat mit einer derartigen Schwächephase gerechnet.

"Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass so etwas im Laufe der Saison passieren kann. Wenn man so einen dünnen Kader hat, ist es relativ wahrscheinlich, dass es so kommt. Bitter, dass wir schon am Anfang der Saison in der Situation sind", so der 48-Jährige.

Vor dem Krisen-Derby mit dem SV Werder Bremen zeigt sich der Übungsleiter aber kampfbereit: "Ich bin hier Trainer und gehe den Weg voll mit." Der angesprochene Weg sah im Sommer einen kleinen Kader vor, um die Kosten zu reduzieren.

Nun fehlen mit Nicolai Müller, Filip Kostic, Aaron Hunt, Albin Ekdal und Rick van Drongelen zahlreiche Spieler, die dem Team eigentlich dabei helfen sollten, direkt ein Polster auf die Abstiegsplätze aufzubauen. Der vereinslose Sejad Salihovic wurde bereits verpflichtet, um die Situation etwa zu entschärfen.

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