Bundesliga: Hoeneß zur negativen Berichterstattung: "Gibt schon eine gewisse Genugtuung"

Uli Hoeneß fühlt sich in seinen Rückholaktionen von Jupp Heynckes und Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfart bestätigt. Der Präsident des FC Bayern München ärgerte sich über die negative Berichterstattung über den alten FC Bayern.

Uli Hoeneß fühlt sich in seinen Rückholaktionen von Jupp Heynckes und Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfart bestätigt. Der Präsident des FC Bayern München ärgerte sich über die negative Berichterstattung über den alten FC Bayern.

"Ich habe mich wahnsinnig über die Berichte geärgert, dass die Wachablösung im deutschen Fußball jetzt vonstattengehen solle. Es hieß: Der FC Bayern hat einen alten Präsidenten, einen alten Vorstandsvorsitzenden, holt jetzt auch noch einen uralten Trainer und es kommt auch noch der uralte Arzt hinzu. Da gibt es schon eine gewisse Genugtuung, dass wir jetzt an Weihnachten zu unserer Stärke zurückgefunden haben", sagte er im tz-Interview.

Aufgrund der sensationellen Bilanz des deutschen Rekordmeisters unter Heynckes liebäugelt Hoeneß mit einem Verbleib des 72-Jährigen, der dies seit seiner Rückkehr immer ausgeschlossen hatte.

"Ich möchte da nicht zu viel Druck ausüben. Ich habe immer gesagt, jetzt soll erst einmal die Vorrunde zu Ende gespielt werden, und dann soll Jupp in Ruhe zu seiner Frau und seinem (Hund, Anm. d. Red.) Cando gehen und sich erholen. Da will ich auch gar kein Fass mehr aufmachen", relativierte Hoeneß seinen Wunsch.

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