Bundesliga: Herthas Rekik und Wolfsburgs Bruma – ziemlich beste Freunde

Erfolgreiches Duo: Karim Rekik (r.) und Jeffrey Bruma gewannen 2015 mit der PSV Eindhoven die niederländische Meisterschaft

Berlin.  Der Weg vom Trainingsplatz in die Kabine zog sich mal wieder. Etliche Kinder wollten sich am Freitag mit Karim Rekik (22) fotografieren lassen oder baten Herthas Innenverteidiger um ein Autogramm. Der Niederländer nahm sich Zeit für jeden einzelnen, erfüllte jeden Wunsch. "Es macht mich glücklich, die Kids lachen zu sehen", sagt er: "Ich weiß, wie sie sich fühlen. Ich war genauso."

Als Kind hatte er am Trainingsgelände von Feyenoord Rotterdam gewartet, um Autogramme seiner Helden zu sammeln. Von Robin van Persie oder Jon Dahl Tomasson, von "der großen Mannschaft von 2002", wie er sagt. Von den Uefa-Cup-Siegern. Den Klub-Legenden. Den Vorbildern.

In Rotterdam fing damals alles an für Rekik, hier erwachte der Traum vom Profi-Fußball zum Leben. Das wiederum lag auch an einem Freund seit Kindertagen, den er am heutigen Sonntag in Wolfsburg (18 Uhr, Sky und im Liveticker bei immerhertha.de) erstmals in der Bundesliga trifft: VfL-Verteidiger Jeffrey Bruma (25). Ob jener nach siebenmonatiger Verletzungspause gegen Hertha schon wieder auflaufen darf, ist zwar fraglich – stattdessen wird wohl Ex-Herthaner John Brooks spielen –, unstrittig ist jedoch, dass Bruma großen Einfluss auf den Werdegang seines Landsmanns hatte.

Schon als Teenager gemeinsam im Urlaub

"Jeff war drei Jahre älter als ich und galt als eines der größten Talente", erzählt Rekik, "dadurch habe ich mich immer an ihm orientiert. Ich habe versucht, das Gleiche zu erreichen wie er. Er war ein Vorbild."

Trotz ihres Altersunters...

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