Bundesliga: Hertha startet gegen Schalke in die Schlüsselwochen

Mathew Leckie (r.) war zuletzt einer der besten Herthaner – hier gegen Bayerns Franck Ribéry. Nun könnte der Australier fehlen

Berlin.  Im Wortschatz von Pal Dardai gibt es Begriffe, die der Trainer von Hertha BSC selten benutzt, weil er ihre Bedeutung für überzogen hält. "Schlüsselspiel" ist so ein Wort. Vor der Heimpartie am Sonnabend gegen Schalke 04 (15.30 Uhr, Olympiastadion) kommt der 41-Jährige aber nicht drum herum, es zu verwenden. Weil es eben genau ein solches ist, ein Schlüsselspiel. "Wir können eine positive Serie aufbauen und wollen gleich gegen Schalke damit beginnen", sagt Dardai.

Heimspiele gegen diesen Gegner waren in der jüngeren Vergangenheit eine erfolgreiche Angelegenheit. Von den letzten drei gewann Hertha zwei, eines endete unentschieden. Ein Sieg wäre wichtig, weil es sich mit Schalke um einen direkten Tabellennachbarn handelt. Beide Klubs wollen Anschluss zur Spitzengruppe herstellen.

Trainer Dardai: "Jetzt beginnt ein wichtiger Block"

Beim Berliner Bundesligisten weiß man, dass sich in den kommenden Wochen entscheidet, in welche Richtung diese Hinrunde verläuft. Wie schon im September stehen drei englische Wochen infolge an, mit zwei Europa-League-Spielen gegen Lugansk (19. Oktober/2. November), in denen Hertha tunlichst punkten sollte, und der 2. Runde im DFB-Pokal gegen Köln (25. Oktober). In der Bundesliga heißen die Gegner Schalke, Freiburg, Hamburg und Wolfsburg. Abgesehen von Schalke alles Klubs, die in der Tabelle hinter Hertha liegen und gegen die gepunktet werden muss, auch wenn Dardai nicht von einer Selbstverständlichkeit sprechen will.

"Ganz egal wie das Programm aussieht, i...

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