Bundesliga: Henrichs: "Wechsel? Muss nicht Bayern sein"

Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen denkt bei einem Wechsel nicht unbedingt an den FC Bayern München . Der U-Nationalspieler hält sich alle Optionen offen.

Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen denkt bei einem Wechsel nicht unbedingt an den FC Bayern München. Der U-Nationalspieler hält sich alle Optionen offen.

"Gerüchte gehören beim Fußball dazu, aber ich habe bei Bayer viel gespielt und habe hier verlängert", stellte Henrichs im Gespräch mit t-online.de klar. Der 20-Jährige wurde in der Vergangenheit mit zahlreichen Klubs in Verbindung gebracht - unter anderem dem FC Bayern.

Nun merkt er aber an: "Wenn es tatsächlich so weiter geht, kann ein Wechsel zu einem europäischen Top-Klub bestimmt irgendwann kommen, das muss dann aber nicht automatisch der FC Bayern sein." Einen klassischen Lieblingsverein, so Henrichs, habe er in dieser Hinsicht nicht.

Henrichs Vorbild ist David Alaba

Das momentane Vorbild spielt aber in München. "Ich versuche mir viel von David Alaba abzuschauen. Er ist ein wirklich guter Außenverteidiger und spielt kontinuierlich auf hohem Niveau. Gerade die Konstanz hat mir in der letzten Saison noch gefehlt."

Nun geht es mit Leverkusen in eine neue Saison mit neuem Trainer, sein einstiger Förderer Roger Schmidt wurde beurlaubt: "Ich habe Roger sehr viel zu verdanken. [...] Wenn ein Trainer dich so fördert und das gewisse Etwas in dir sieht, dann ist es für mich persönlich schon schade gewesen."

Für Henrichs aber kein Grund, unter Herrlich nicht auch volle Leistung zu zeigen: "Die letzte Saison ist nicht unser Anspruch und wir wollen wieder oben mitspielen. [...] Ich hoffe, dass wir wieder an die Leistungen der Saison 15/16 anschließen können und international spielen."

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