Bundesliga: Heidel: "Harit benutzt Schalke nicht"

Der FC Schalke 04 und der FC Nantes ringen um Amine Harit. Der Mittelfeldspieler will laut Sportdirektor Christian Heidel keinen Wechsel nach Gelsenkirchen provozieren.

Der FC Schalke 04 und der FC Nantes ringen um Amine Harit. Der Mittelfeldspieler will laut Sportdirektor Christian Heidel keinen Wechsel nach Gelsenkirchen provozieren.

"Der Spieler benutzt Schalke nicht als Druckmittel", stellt Heidel in der Bild fest. Damit widerspricht er Nantes-Präsident Waldemar Kita, der sich zuletzt öffentlich über Harit empörte und von einem "Zirkus" sprach, den der Spieler veranstalten würde, um seinen Wechsel zu forcieren.

Wie Heidel erklärt, würde das nur wenig Sinn machen: "Wenn das so wäre, würden wir ihn nie verpflichten." Harit selbst kann sich wohl derzeit zwischen Verbleib in Frankreich, Wechsel nach England oder eben Schalke 04 entscheiden. Die Knappen liegen im Rennen vorne.

Acht Millionen für Harit?

Der große Trumpf von Königsblau ist dabei laut Bild die Konkurrenzsituation. Harit rechnet mit mehr Einsätzen als in England und will möglichst viel Spielpraxis sammeln. Beide Vereine könnte sich demnach bald auf eine Ablöse von rund acht Millionen Euro einigen.

Der 20-Jährige kommt im zentralen offensiven Mittelfeld ebenso zum Einsatz wie auf dem linken Flügel. In Nantes hatte er seinen Vertrag im Januar 2017 bis 2020 verlängert, nun aber einen konkreten Wechselwunsch geäußert. In 34 Spielen der vergangenen Saison gelang ihm ein Treffer.

Mehr bei SPOX: S04: Meyer zur TSG - Younes Ersatz? | Schalke-Ziel Harit provoziert Abgang | Schalke kurz vor Verpflichtung von Harit