Bundesliga: Harte Kritik: "Alaba ist symptomatisch für die Bayern"

David Alaba feierte bei der schmerzvollen 0:3-Niederlage des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain sein Comeback nach Verletzungspause. Die Rückkehr auf den Rasen ging für den 25-jährigen Wiener aber in die Hose.

Die Kritik an David Alaba will nicht abreißen. Und wurde nun von Dietmar Hamann aufs nächste Level gehoben: Der ehemalige FC Bayern- und Liverpool-Kicker ließ kein gutes Haar an dem Österreicher. Nach dem 2:2 der Münchner in Berlin zeterte Hamann bei Sky: "Für mich geht das von Alaba aus. Er hat heute wieder katastrophal gespielt. Er war einige Zeit verletzt und ist jetzt wieder dabei. Er ist symptomatisch für die Bayern in den letzten 12 Monaten."

Der FC Bayern führte nach Toren von Mats Hummels (10.) und Robert Lewandowski (49.) bereits auswärts mit 2:0, ehe Ondrej Duda (51.) und Salomon Kalou (56.) den Berlinern einen Punkt retteten. "Seine (Alaba, Anm.) Form ist erschreckend. Er ist ein Schatten des Spielers, der er vor fünf oder sechs Jahren war. Für mich ist das keine Mannschaft. Im Moment habe ich das Gefühl, dass jeder nur auf sich schaut. Dann bekommt man stückweise ein gutes Spiel, aber nicht konstant über 90 Minuten", ist sich Hamann sicher.

Bayern in Kontakt mit Kandidaten

Ein Trainereffekt war nach Carlo Ancelottis Entlassung freilich noch nicht erkennbar. Ein Umstand, der für Enttäuschung sorgt. Thomas Müller bemängelte, dass man "nicht abliefert", was von "Bayern erwartet wird" und Interimstrainer Willy Sagnol sprach von einem "ärgerlichen Spiel". Im Fokus liegt nun aber ohnehin die Suche nach einem neuen Coach.

"Wir werden uns alle Zeit lassen. Wir werden uns in Ruhe beraten und alle Informationen einholen. Zusammen mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge werde ich den Trainer suchen. Der FC Bayern ist keine One-Man-Show, wir entscheiden alle zusammen. Es gibt einige Optionen, und es besteht Kontakt zu allen möglichen Kandidaten", verrät Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei Sky die weitere Vorgehensweise.

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