Bundesliga: Hakimi: BVB gibt "Möglichkeit zu wachsen"

Am Montag fand im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz die nächste Medienrunde statt. Neuzugang Achraf Hakimi, der nach der WM in Russland zu Borussia Dortmund wechselte, beantwortete die Fragen der anwesenden Journalisten. SPOX hat seine Aussagen zusammengefasst.

Am Montag fand im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz die nächste Medienrunde statt. Neuzugang Achraf Hakimi, der nach der WM in Russland zu Borussia Dortmund wechselte, beantwortete die Fragen der anwesenden Journalisten. SPOX hat seine Aussagen zusammengefasst.

BVB: Neuzugang Achraf Hakimi über...

...seine Vorerfahrungen mit dem BVB: "Ich habe mich vorab viel über den Klub informiert und wusste auch schon einiges. Es ist ein Verein mit viel Geschichte in Europa und der Welt. Sie spielen auch immer in der Champions League. Mit Real war es immer sehr schwierig, gegen Dortmund zu spielen. Als ich das erste Mal dort im Stadion war, war das für mich unglaublich. Sie haben eine der besten Fangemeinden auf der Welt. Ich habe schon viele Spiele des BVB im Fernsehen verfolgt. Ich weiß auch, welche Spiele für die Fans besonders wichtig sind und dass man gegen Schalke und die Bayern gewinnen sollte. Ich bin sehr froh, hier zu sein."

...seine Ziele: "Ich möchte mich als Person und Spieler weiterentwickeln und werde mein Bestes geben, um das zu erreichen."

...die Gründe für den Wechsel zum BVB: "Wie gesagt gab es wirklich viele Gründe für den Wechsel. Ich habe unter anderem auch mit Dani Carvajal gesprochen, der die Bundesliga aus Leverkusen kennt, und man hat es mir empfohlen. Der BVB ist ein Verein, der bekannt dafür ist, jungen Spielern eine Chance zu geben."

...die ersten Wochen beim BVB: "Ich bin noch sehr jung und muss mich an das Land und den Verein anpassen. Die erste Priorität ist jedoch, mich in der Mannschaft zu integrieren. Erst dann kommt die Kultur und das Land, die sich ja jeweils von meiner Heimat unterscheiden."

...seine Deutschkenntnisse: "Ich bin ja gerade erst angekommen. Die deutsche Sprache ist schwierig, das weiß ich schon. (lacht) Ich bekomme eine Lehrerin, auf die ich aber noch nicht getroffen bin. Sie wird mir hoffentlich langsam aber sicher die Sprache beibringen. Ich hoffe, schnelle Fortschritte zu machen. Das meiste habe ich bisher von den Spielern und dem Trainerteam mitbekommen. Hallo, tschüss, danke und solche Dinge kann ich schon und natürlich auch ein paar fußballspezifische Begriffe."

...seinen Eindruck von Trainer Lucien Favre: "Der Trainer gefällt mir sehr. Er spricht viel mit uns Spielern. Wir verständigen uns auf Englisch. Im Fußball muss man sich zunächst einmal dem Trainer und der Mannschaft anpassen, weil dort immer verschiedene Dinge erwartet werden."

...die Erfahrung WM mit Marokko: "Es war eine wundervolle Erfahrung. Für jedes Kind ist es ein Traum, für seine Nationalmannschaft zu spielen, besonders bei einer WM. Es war für mich persönlich sehr lehrreich, gerade gegen solche starken Team wie Spanien oder Portugal zu spielen."

...den Fakt, dass er beim BVB Rechts-, aber für Marokko Linksverteidiger spielt: "Das stimmt, hier werde ich rechts spielen. Für mich ist es wichtig, auf beiden seiten zur Verfügung stehen zu können. Wenn mich der Trainer hier einmal links braucht, dann bin ich natürlich bereit."

BVB-Testspiele in der Sommerpause

Datum Gegner Ort Ergebnis/Anstoß
13. Juli Austria Wien Generali-Arena, Wien 1:0
21. Juli Manchester City Chicago 1:0
22. Juli FC Liverpool Charlotte 3:1
26. Juli Benfica Lissabon Pittsburgh 5:6 n.E.
03. August Stade Rennes Altach 1:1
07. August SSC Neapel St. Gallen 19:30 Uhr
12.August Lazio Rom Essen 17:30 Uhr

...eine mögliche Rückkehr zu Real Madrid: "Ich habe bei Real meine gesamte Jugend verbracht und dort unheimlich viel mitgenommen. Dortmund gibt mir nun die Möglichkeit zu wachsen. Das ist mein größter Fokus. Aber natürlich wäre ich froh, wenn ich eines Tages zu Real zurückkehren könnte."

...die Zusammenarbeit mit Cristiano Ronaldo: "Für mich ist er der beste Spieler der Welt. Er hat mir sehr viele Tipps gegeben und erzählt, wie hart er als junger Spieler jeden Tag gearbeitet hat. Es war für mich ein Riesenglück, mit ihm zusammengespielt zu haben."

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