Bundesliga: Nach Gräfe-Vorwürfen: Rafati bietet seine Hilfe an

Der frühere Referee Babak Rafati hat seine Hilfe in der Schiedsrichter-Diskussion angeboten. Manuel Gräfe hatte zuletzt schwerwiegende Vorwürfe gegen die früheren Schiri-Bosse Herbert Fandel und Hellmut Krug erhoben. "Man muss nicht draufhauen, sondern reden. Das System ist das Problem", sagte Rafati beim Sportbuzzer Fantalk 3.0 .

Der frühere Referee Babak Rafati hat seine Hilfe in der Schiedsrichter-Diskussion angeboten. Manuel Gräfe hatte zuletzt schwerwiegende Vorwürfe gegen die früheren Schiri-Bosse Herbert Fandel und Hellmut Krug erhoben. "Man muss nicht draufhauen, sondern reden. Das System ist das Problem", sagte Rafati beim Sportbuzzer Fantalk 3.0.

Der 47-Jährige schlug auf dem Weg zu mehr Transparenz vor, Pressekonferenzen für Schiedsrichter einzuführen.

Rafati, der 2011 versucht hatte, sich das Leben zu nehmen, würde gerne bei der Umsetzung von Ideen helfen: "Ich will meine Erfahrung weitergeben."

Rafati bestätigte zudem die von Gräfe gemachten Vorwürfe gegen Fandel und Krug. "Das, was Manuel Gräfe berichtet hat, ist ein Teil dessen, was ich selbst erlebt habe", sagte er.

Im Kern wurden Fandel und Krug von Gräfe fehlende Transparenz, Vetternwirtschaft und schlechter Führungsstil vorgeworfen - auch von Mobbing ist die Rede.

Rafati übt Kritik am Verband

Dennoch sprach sich Rafati nicht für eine Entlassung der beiden Funktionäre aus: "Herr Fandel und Herr Krug müssen nicht unbedingt weg."

Doch Rafati übte harsche Kritik am Verband: "Es kann nicht sein, dass solche Dinge beim DFB einfach weiter laufen", sagte der Hannoveraner.

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