Bundesliga: Gisdol rät HSV-Hoffnung Arp: "Nicht von jedem belabern lassen"

Trainer Markus Gisdol (48) vom Bundesligisten Hamburger SV hält nichts von dem Hype um die Nachwuchshoffnung Jann-Fiete Arp.

Trainer Markus Gisdol (48) vom Bundesligisten Hamburger SV hält nichts von dem Hype um die Nachwuchshoffnung Jann-Fiete Arp.

Um den erst 17 Jahre alten Angreifer herrsche derzeit "unglaublich viel Wirbel", sagte Gisdol vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr/LIVETICKER) bei Schalke 04: "Ich gebe ihm den Tipp, er soll sich nicht von jedem belabern lassen."

Gisdol selbst will das Top-Talent ein Stück weit in Ruhe lassen, "ihm Hilfestellung anbieten, wenn er sie braucht". Grundsätzlich solle Arp "ganz nah bei sich bleiben und seiner Familie".

Arp erzielte in seinen drei Saisoneinsätzen zwei Tore und spielte zuletzt beim 3:1 gegen den VfB Stuttgart erstmals von Beginn an. Zusammen mit dem jungen Japaner Tatsuya Ito begeistert er derzeit die leidgeprüften HSV-Fans. Gisdol ist darum bemüht, die Erwartungen nicht zu groß werden zu lassen. "Unsere Youngster sollen nicht alle Last auf sich nehmen. Sie sollen von unseren älteren Profis getragen werden", sagte Gisdol, der in Gelsenkirchen auf Albin Ekdal (Faszienverletzung im rechten Oberschenkel) verzichten muss.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen zeigte sich "optimistisch", dass die Hanseaten gegen ein wieder erstarktes Schalke zumindest einen Punkt holen. Der 69-Jährige glaubt nicht daran, dass sich die Spieler von den turbulenten Diskussionen rund um die Neubesetzung des Aufsichtsrates in den vergangenen Tagen beeinflussen lassen. Die Profis würden sich "auf den Beruf konzentrieren", dass Thema "berührt sie überhaupt nicht". Bruchhagen nehme auch keine Unruhe im Umfeld des Klubs wahr, die "Gespräche sind konstruktiv".

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