Bundesliga: Funkel wehrt sich gegen "Fortuna-Zensur"

Trainer Friedhelm Funkel hat sich gegen die neue "Zensur-Regelung" seines Vereins Fortuna Düsseldorf zur Wehr gesetzt. "Ich werde weiter meine Meinung sagen", stellte Funkel in der Bild klar und forderte indirekt auch Journalisten dazu auf, sich nicht daran zu halten: "Wenn jemand meint, meine Zitate doch noch jemandem vorlegen zu müssen, ist das ganz allein seine Sache."

Trainer Friedhelm Funkel hat sich gegen die neue "Zensur-Regelung" seines Vereins Fortuna Düsseldorf zur Wehr gesetzt. "Ich werde weiter meine Meinung sagen", stellte Funkel in der Bild klar und forderte indirekt auch Journalisten dazu auf, sich nicht daran zu halten: "Wenn jemand meint, meine Zitate doch noch jemandem vorlegen zu müssen, ist das ganz allein seine Sache."

Funkel reagierte damit auf ein Schreiben von Fortuna Düsseldorf, das offenbar im Auftrag von Klub-Boss Robert Schäfer an zahlreiche Zeitungen verschickt wurde. "Einzelne Zitate von Spielern, Trainer Friedhelm Funkel und seinem Team sowie von Kluboffiziellen, die am Telefon ohne Beisein der Medienabteilung eingeholt werden, vor Veröffentlichung zur Freigabe an uns", heißt es laut Bild darin.

Funkel übernahm 2016 das Amt des Cheftrainers in Düsseldorf. In der Saison 2017/2018 führte der 64-Jährige den Klub zurück in die Bundesliga.

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