Bundesliga: Herthas Selke lässt die Wölfe heulen

Davie Selke feiert sein erstes Bundesliga-Tor für Hertha. Zuvor hatte der Rekordeinkauf bereits dreimal in der Europa League getroffen

Der Schlusspunkt dieser kuriosen Partie gebührte Davie Selke. Herthas Joker traf in Wolfsburg sieben Minuten vor dem Ende zum späten 3:3 (1:2)-Endstand und sorgte so aus Berliner Sicht für ein versöhnliches Ende. "Das war ein wildes Spiel", sagte Selke, der von einem "ärgerlichen Punkt für Wolfsburg" und einem "glücklichen Punkt für uns" sprach. Hertha geht nach dem fünften Unentschieden dieser Saison als Tabellen-Elfter in die Länderspielpause. Wolfsburg wartet nach sieben Partien weiter auf den ersten Sieg unter Trainer Martin Schmidt.

Neben sechs Toren hatten am Sonntagabend zwei nicht gegebene Treffer sowie ein verschossener Elfmeter für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. "Das war ein verrücktes Spiel", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai. Dabei hätte der Auftakt für die Berliner nicht besser laufen können – schon nach 20 Sekunden gelang die Führung.

Valentin Lazaro bediente im gegnerischen Sechzehner Vedad Ibisevic, der mit seinem ersten Abschluss traf, 1:0. Ausgelassene Freude beim Hertha-Kapitän, der nach 901 Bundesliga-Minuten seine Torflaute beendete (sein letzter Treffer datierte vom 22. April, ebenfalls gegen Wolfsburg). Und natürlich war Ibisevic auch deshalb erleichtert, weil sein junger Sturmrivale Selke zuletzt mit Toren auf sich aufmerksam gemacht hatte.

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Danach, monierte Dardai, habe sein Team jedoch das Fußballspielen eingestellt, sei blockiert gewesen. Tatsächlich agierte fortan nur noch de...

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