Bundesliga: FCB: Flick hofft auf Coutinho-Comeback

Bayern-Trainer Hansi Flick hofft auf ein Comeback von Philippe Coutinho. Der FC Bayern hat sein Quarantäne-Hotel bezogen. Außerdem: Laut Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber braucht der FCB die Liga und Uli Hoeneß wünscht sich einen Sane-Rabatt. Alle News und Gerüchte zum FC Bayern gibt es hier.

FC Bayern, News: Flick hofft auf Coutinho-Comeback

Bayern-Trainer Hansi Flick hofft darauf, dass Leihspieler Philippe Coutinho trotz seiner OP am Sprunggelenk dem FCB in der laufenden Saison noch helfen kann: "Vielleicht ist er in den letzten Saisonspielen noch dabei", sagte Flick im kicker.

Am Sonntag berichtete die Mundo Deportivo, Coutinho könnte deutlich länger ausfallen als ursprünglich angenommen. So sei eine Ausfallzeit von weiteren sechs Wochen wahrscheinlich, wobei Coutinho die komplette Restsaison verpassen könnte. Der 34. Bundesliga-Spieltag ist für den 27. Juni angesetzt.

Nach seiner Knöchel-OP am 24. April, bei der freie Gelenkkörper im Sprunggelenk entfernt wurden, sollte Coutinho nach zwei Wochen wieder mit dem Aufbautraining starten. Diese Pläne mussten jedoch mehrfach verschoben werden, sodass es möglicherweise bei 17 Scorerpunkten in 32 Einsätzen für den FC Bayern bleiben könnte.

Coutinho ist bis zum Saisonende vom FC Barcelona ausgeliehen. Dass der Bayern seine Kaufoption in Höhe von 120 Millionen Euro zieht, ist nahezu ausgeschlossen. Stattdessen wird der Ex-Liverpooler vor allem mit einer Rückkehr in die Premier League in Verbindung gebracht, unter anderem zum FC Chelsea, Newcastle United und Leicester City.

Philippe Coutinho: Statistiken bei seinen Stationen

Verein Spiele Tore Vorlagen Minuten
FC Bayern 32 9 8 2.036
FC Barcelona 76 21 11 4.828
FC Liverpool 201 54 45 14.877
Inter Mailand 47 5 4 2.304

FC Bayern, News: Spieler beziehen Quarantäne-Hotel

Am Sonntag um kurz nach 15 Uhr haben die Stars des FC Bayern ihr Quarantäne-Hotel, das Hotel Infinity in Unterschleißheim, bezogen. Eine Stunde zuvor trafen die Profis mit ihren Autos an der Säbener Straße ein und wurden dann in zwei Bussen zum Hotel transportiert.

Die Spieler, die mit Gesichtsmasken eincheckten, bezogen Einzelzimmer und sollen auch bei Teamsitzungen auf einen entsprechenden Sicherheitsabstand achten. Auf gemeinsame Mahlzeiten wird gänzlich verzichtet, ebenso auf Reinigungspersonal auf den Zimmern.

Die Trainingseinheiten finden in der Allianz Arena sowie auf dem Bayern-Campus statt, beide Trainingsstätten sind etwa 15 Minuten vom Hotel entfernt. Das erste Geistertraining absolvierten die Spieler bereits am Sonntag um 18 Uhr in der Arena. In der Vorbereitung auf die Partie bei Union Berlin am kommenden Samstag werden sich die Spieler lediglich im Hotel und auf dem Trainingsplatz aufhalten.

FC Bayern, News - Stoiber: "FC Bayern braucht die Liga"

Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern, hat betont, dass die Coronakrise auch am deutschen Rekordmeister nicht spurlos vorbeigeht: "Seit dem 8. März, dem bislang letzten Bundesligaspieltag, hatte auch der FC Bayern kaum Einnahmen. Wir beim FC Bayern müssen schauen, was der Haushalt hergibt. Es kann auch bei uns Veränderungen geben. Dazu zählt sicherlich eine Bestandsaufnahme, wie hoch unsere Verluste sind", sagte Stoiber im kicker.

Zwar habe sich der FCB "in seiner Bundesliga-Historie ein außerordentlich gutes finanzielles Fundament geschaffen", werde "aber nach wie vor keine verrückten, keine unvernünftigen Dinge machen". Dennoch stellte Stoiber klar: Natürlich müssen wir immer das Ziel haben, die Champions League zu gewinnen. Dafür muss man auch investieren. Der FC Bayern hat ein besseres Fundament als so mancher Topkonkurrent in Europa."

Laut Stoiber sehe sich der FC Bayern allerdings als einer von 18 Bundesligisten, der auf "eine spannende Liga, spannende Auf- und Abstiege, einen tollen Meisterschaftskampf" hoffe: "Der FC Bayern braucht die Liga. Geht es der Liga schlecht, kann der FC Bayern nicht glücklich sein. Wir sind einer von 18, allein können wir nicht spielen. Was soll der FC Bayern allein?"

FC Bayern, News: Hoeneß hofft auf "Sane-Rabatt"

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß rechnet bei einer möglichen Verpflichtung von Leroy Sane nicht nur wegen der Coronakrise im Vergleich zum Vorjahr mit einer deutlich geringeren Ablöse. "Wenn das klappen sollte, dann sind die Preise sicherlich andere als noch vor einem Jahr, weil er da ja noch zwei Jahre Vertrag und noch keinen Kreuzbandriss hatte", sagte der 68-Jährige dem Bayerischen Rundfunk.

Weitere Aussagen von Hoeneß gibt es hier.

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