Bundesliga: FCB-Chef: "Robben nach China? Applaus!"

Jörg Wacker vom FC Bayern München würde sich über einen Transfer von Arjen Robben nach China freuen. Der Marketing-Vorstand sieht großes Potenzial in Asien.

Jörg Wacker vom FC Bayern München würde sich über einen Transfer von Arjen Robben nach China freuen. Der Marketing-Vorstand sieht großes Potenzial in Asien.

"Wir wissen, dass aktuelle Statistiken von Sympathisanten und nicht von Fans sprechen. In China haben wir demnach mehr als 130 Millionen Sympathisanten, insgesamt gibt es mehr als 200 Millionen Fußball-Sympathisanten", erklärte Wacker im Interview mit der tz.

Der FCB nimmt große Mühen auf sich, um in China zu glänzen. Das Potenzial ist laut Wacker enorm: "Die Bundesliga wird aktuell bei CCTV ausgestrahlt - technische Reichweite für mehr als 340 Millionen Fernseh-Haushalte. Das alles sind unglaubliche Zahlen und zeigen, wie attraktiv der Markt China ist."

Kein Chinese mit Qualität für FC Bayern

Einen Chinesen werde man allerdings so bald nicht im Kader finden: "Es gibt aktuell keinen chinesischen Spieler, der die Qualität hat, beim FC Bayern München zu spielen. Und bei uns wird über den Kader ausschließlich sportlich entschieden", erklärt Wacker.

Somit würde er sich vielmehr freuen, wenn es Stars vom FC Bayern nach China zieht. Angesprochen darauf, ob er einen Wechsel von Arjen Robben in die chinesische Super League befürworten würde, sagte Wacker: "Klar! Das gilt für jeden Spieler, Ex-Spieler oder Botschafter, der die Marke des FC Bayern weltweit transportiert. Da bin ich der Erste, der sich freut und applaudiert. Wenn das verstärkt in unseren Fokus-Märkten passiert - umso besser", so Wacker.

Nächstes Ziel ist Südamerika

Der nächste Markt neben China soll laut Wacker Südamerika werden. Das passt gut zur Verpflichtung von James Rodriguez, der den Bayern schon einen deutlichen Zuwachs an Followern bescherte: "Nun ist natürlich auch mit der Verpflichtung von James Kolumbien im Fokus."

Von den USA aus soll expandiert werden: "Es gibt in Südamerika kein spezielles Land. Chile liegt wegen Arturo Vidal auf der Hand. Mexiko ist sehr spannend, weil die Mexikaner extrem fußballbegeistert sind." Klar sei jedoch: "Mit kleinen Schritten."

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