Bundesliga: FC-Trainer Stöger: Kein Klagen über die Doppelbelastung

Peter Stöger vom 1. FC Köln will nach dem Einzug in die Europa League kein Klagen über die erhöhte Belastung hören. "Ich habe keine Lust, darüber zu reden. Du kannst nicht sagen: Wir wollen als Verein besser, besser, besser werden - und dann ist das erste Wort beim Thema Europa League: Doppelbelastung!", sagte Stöger der Süddeutschen Zeitung .

Peter Stöger vom 1. FC Köln will nach dem Einzug in die Europa League kein Klagen über die erhöhte Belastung hören. "Ich habe keine Lust, darüber zu reden. Du kannst nicht sagen: Wir wollen als Verein besser, besser, besser werden - und dann ist das erste Wort beim Thema Europa League: Doppelbelastung!", sagte Stöger der Süddeutschen Zeitung.

"Es ist Trainerjob, die Jungs darauf vorzubereiten: auf Regeneration, schnell wieder frisch zu sein, vor allem im Kopf", so der Trainer weiter. Statt einer Belastung sei es vielmehr ein Privileg, nach der langen Zeit wieder international zu spielen, meinte Stöger: "Wenn du etwas tun darfst, was 25 Jahre in Köln keiner durfte, dann ist das eine großartige Geschichte."

Dabei erwartet der Coach auch in dieser Saison Rückschläge und Niederlagen, er vertraut allerdings auf den großen Zusammenhalt in seinem Team. "Warum das bisher geklappt hat?", sagte Stöger, der mit dem FC in der vergangenen Saison Fünfter geworden war: "Vor allem: weil die Jungs als Gruppe top funktionieren. Und weil sie, wenn's mal nicht so läuft, immer daran arbeiten, selbst Lösungen zu finden, um wieder in die Spur zu kommen."

Dennoch könne man "von unseren Burschen jetzt nicht verlangen, wieder Fünfter zu werden", sagte der 51-Jährige vor dem ersten Saisonspiel am Sonntag (18.00 Uhr im LIVETICKER) bei Borussia Mönchengladbach und formulierte bescheidene Ziele: "Ein einstelliger Tabellenplatz - und in der Europa League zu überwintern, das wäre schön."

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