Bundesliga: FC Bayern: Müller skeptisch bezüglich Lewandowski-Backup

In einer Presserunde hat sich Thomas Müller skeptisch bezüglich eines Backups für Mittelstürmer Robert Lewandowski geäußert. Müller selbst steht hingegen gegen Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr im LIVETICKER ) vor seinem Comeback für den FC Bayern.

In einer Presserunde hat sich Thomas Müller skeptisch bezüglich eines Backups für Mittelstürmer Robert Lewandowski geäußert. Müller selbst steht hingegen gegen Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr im LIVETICKER) vor seinem Comeback für den FC Bayern.

"Wenn ich müde bin, ist es leicht zu sagen, jetzt brauche ich mal einen Backup. Doch wenn das nur alle drei Monate mal vorkommt, ist das auch für einen Herrn Backup schwierig und nicht optimal", gibt der deutsche Nationalspieler zu bedenken.

Der immer wieder gehandelte Sandro Wagner sei in Müllers Augen zwar ein "sehr guter Spieler, der unbestreitbar seine Qualitäten hat", letztlich müssten aber die Vereinsverantwortlichen über eine Verpflichtung des Hoffenheimers entscheiden.

Müller gibt Ancelotti keine Schuld

Für die Partie gegen Hannover stellte Müller darüber hinaus nach auskuriertem Muskelfaserriss seine Rückkehr auf den Platz in Aussicht: "Jetzt fühlt sich alles sehr gut an und dementsprechend bin ich wieder heiß."

Seine Verletzung wollte Müller im Gegensatz zu einigen seiner Teamkollegen ausdrücklich nicht auf die Trainingsmethoden des entlassenen Carlo Ancelotti zurückführen, "ich bin nicht pauschal der Meinung. Man kann keinem den schwarzen Peter für eine Verletzung zuschieben. Man hat nicht eine Begründung."

Im Spiel beim Hamburger SV musste Müller zehn Minuten nach seiner Einwechslung den Platz wieder verlassen und stand den Münchnern seitdem nicht zur Verfügung.

Mehr bei SPOX: Domenico Tedesco über Bayern-Gerüchte: "Ich bin froh, auf Schalke zu sein" | Mats Hummels: Spielkonzepte und Menschenführung sind bei Trainer wichtig | Luca Toni sieht Zukunft als Sportdirektor