Bundesliga: Favre: "Das System passt nicht zu Götze"

Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre (62) hat sich zur Situation von Bankdrücker Mario Götze (27) geäußert und dessen Nichtberücksichtigung begründet.

"Wir spielen momentan im 3-4-3-System und ich habe klar mit ihm gesprochen: Es ist nicht das ideale System für ihn. Man muss auch die Wahrheit sagen", sagte Favre auf einer Pressekonferenz am Freitag vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr).

Allerdings, erklärte der BVB-Coach weiter, werde er im Laufe der restlichen Saison "auf alle Spieler" zählen. Dazu gehöre auch Götze, dessen Vertrag in Dortmund zum Saisonende ausläuft.

Der WM-Held von 2014 kam in der bisherigen Spielzeit gerade einmal auf 599 Einsatzminuten. Dabei gelangen ihm drei Tore und eine Vorlage. Diverse Vertreter aus der italienischen Serie A, darunter die beiden Römer Klubs und der AC Mailand, sollen an Götze interessiert sein. Laut dessen Berater Reza Fazeli ist ein Abschied aus Dortmund bereits beschlossene Sache.

BVB-Trainer Lucien Favre: Das sind die Vorzüge von Julian Brandt

Götze hat im Kampf um einen Platz in Dortmunds Offensive meiste das Nachsehen. Im Sturm ist Erling Haaland zunächst unverzichtbar. Dahinter setzt Favre meist auf Jadon Sancho, Marco Reus, Thorgan Hazard und Julian Brandt. Letzterer spielte beim 4:0-Derbysieg gegen den FC Schalke erneut groß auf. "Er kann in mehreren Systemen spielen. Er kann sich dort immer gut bewegen, obwohl es nicht leicht für ihn ist. Er ist sehr variabel, das mag ich natürlich sehr gut, da ich dadurch mehr Optionen habe. Er ist brandstark", sagte Favre am Freitag über den ehemaligen Leverkusener.

 

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