Bundesliga: Fäth führt Füchse in Leipzig zum Last-Minute-Sieg

Füchse-Profi Steffen Fäth (2.v.r.) jubelt nach seinem Siegtreffer, die Leipziger sind enttäuscht

Berlin.  Eigentlich wollte Bob Hanning sich am Donnerstagabend das Handballspiel seiner Füchse Berlin in Leipzig anschauen. Sturmtief Xavier fegte allerdings 50 Meter vor dem Auto des Füchse-Geschäftsführers einen Baum auf die Fahrbahn. Endstation A115. Hanning musste umdrehen und die Partie seiner Mannschaft gegen den SC DHfK Leipzig im Fernsehen verfolgen.

Am Ende war er dankbar: "Ich bin froh, dass ich das nicht live sehen musste", sagte er direkt nach der Schlusssirene. Die Füchse gewannen 31:30 (14:12), bleiben nach dem sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel ohne Verlustpunkt und sind nun Zweiter. Der Deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen verteidigte die Tabellenführung durch ein 31:21 (15:12) gegen Aufsteiger TV Hüttenberg.

Besonders die letzten Minuten boten aber ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko. Erst verwehrte das Schiedsrichtergespann den Füchsen drei Sekunden vor Schluss einen klaren Siebenmeter, nachdem Ignazio-Plaza Jimenez am Kreis gefoult worden war. "Ich habe so gebrüllt", sagte Hanning. Auch Torhüter Silvio Heinevetter, der in Leipzig beginnen durfte und mit acht Paraden in der ersten Hälfte wieder an sein gewohntes Niveau anknüpfen konnte, sagte: "Klarer geht es nicht." Füchse-Trainer Velimir Petkovic war dermaßen erzürnt, dass er die Rote Karte sah: "Es war ein super Spiel, meine Jungs haben zwei Punkte verdient, da bin ich eben emotional."

Den letzten Freiwurf irgendwie vorbeigeschraubt

Steffen Fäth war es dann schließlich, der die Emotionen der Füchse von rasender Wut in u...

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