Bundesliga: Ex-VW-Kommunikations-Chef will Investoren beraten

Der langjährige VW-Kommunikationschef Stephan Grühsem will internationalen Konzernen Hilfestellung beim Einstieg in deutsche Klubs leisten. "Unternehmen sind bereit, sehr viel Geld in den Profifußball zu investieren, und ich bringe Investoren und Klubs zusammen", sagte Grühsem der FAS : "Unternehmen aus China und dem arabischen Raum warten nur darauf, in den deutschen Fußball zu investieren."

Der langjährige VW-Kommunikationschef Stephan Grühsem will internationalen Konzernen Hilfestellung beim Einstieg in deutsche Klubs leisten. "Unternehmen sind bereit, sehr viel Geld in den Profifußball zu investieren, und ich bringe Investoren und Klubs zusammen", sagte Grühsem der FAS: "Unternehmen aus China und dem arabischen Raum warten nur darauf, in den deutschen Fußball zu investieren."

Grühsem, der in München eine Beratungsfirma unter dem Namen MSG gegründet hat, gilt als ein Vertrauter des ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn. In seiner Zeit bei Volkswagen war Grühsem Aufsichtsrat beim Bundesligisten VfL Wolfsburg: "Die Vereine wünschen sich wirtschaftliche Stabilität, sind aber sehr vorsichtig, einen Investor an Bord zu holen."

Noch gilt in Deutschland die 50+1-Regel, wonach der Klub die Mehrheit der Anteile kontrollieren muss. Allerdings könnte diese Vorschrift schon bald fallen, weil sie immer weiter ausgehöhlt wird.

So hatte Ende Juli Präsident Martin Kind auf dem Weg zur geplanten Übernahme von Bundesligist Hannover 96 die letzte große Hürde genommen. Der Aufsichtsrat der Niedersachsen stimmte am 31. Juli den Plänen zu, die entscheidenden Anteile am Verein an den Unternehmer abzutreten. Damit war der Abschied von der 50+1-Regel beim Aufsteiger faktisch vollzogen.

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