Bundesliga: Eurosport-Player: HSV legt Beschwerde bei DFL ein

Der Hamburger SV legt bei der DFL offenbar Beschwerde über den Eurosport-Player ein. Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen kündigte dies zumindest an.

Der Hamburger SV legt bei der DFL offenbar Beschwerde über den Eurosport-Player ein. Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen kündigte dies zumindest an.

Von einer "Katastrophe" sprach Trainer Markus Gisdol am Freitagabend, nachdem die Partie zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig im Eurosport-Player abermals nur schwer zu verfolgen war. Viele der Zuschauer klagten über Probleme im Internetstream.

Bruchhagen, bereits am 2. Spieltag wenig begeistert, wird nun nach dem 3. Spieltag Beschwerde einlegen. Gegenüber der Bild erklärte er: "Wir werden bei der DFL unsere Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Die Situation ist im höchsten Maße unbefriedigend. Und wir sind die Hauptbetroffenen."

DFL im Gespräch mit Eurosport

DFL und Eurosport kündigten bereits eine Überprüfung der Situation an. "Die DFL wird Anfang der Woche gemeinsam mit Eurosport darüber sprechen, wie künftig die hohen Standards der Bundesliga durchgehend gewährleistet werden können", war in einem Statement zu lesen.

In der Diskussion über die technischen Probleme hatte die HD Plus GmbH am Montagmittag darauf hingewiesen, dass es via Satellit bisher keinerlei Schwierigkeiten gegeben habe.

"Die bisherigen Freitagsspiele, die von Eurosport 2 HD Xtra gezeigt wurden, waren über Satellit für jeden Zuschauer mit dem Eurosport-Paket bei HD+ vollkommen problemlos zu empfangen", sagte Geschäftsführer Georges Agnes (Operations und Produktentwicklung der HD Plus GmbH) auf SID-Anfrage: "Dies wird auch bei allen künftigen Partien, wie am kommenden Freitag und erstmals am kommenden Sonntagmittag, der Fall sein. Jeder Zuschauer, der diesen Empfangsweg nutzt, wird jede Aktion, jedes Tor und jede Abseitsposition vollkommen störungsfrei und ohne Zeitverzug auf dem großen Bildschirm verfolgen können."

Eurosport: Nur eine Minderheit der Zuschauer mit Problemen

Zuvor hatte Eurosport bereits erklärt, dass durch die erneuten Probleme auf dem Eurosport-Player beim Spiel zwischen dem HSV und Leipzig am vergangenen Freitag nur eine Minderheit der Zuschauer betroffen gewesen sei. Nur einige Nutzer hätten "streaming-typische Schwierigkeiten" erfahren. Man werde weiter "hart daran arbeiten, das Produkt und das Erlebnis für unsere Fans weiter zu verbessern". Die DFL zeigte sich trotzdem "unzufrieden" und bat Vertreter von Eurosport zum Gespräch.

Am Freitag, den 15. September wird Hannover 96 zu Hause den Hamburger SV empfangen (20.30 Uhr im LIVETICKER). Die Hanseaten werden also genau beobachten, wie gut die Übertragung ihres Spiels funktioniert.

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